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Terzic zählt seine Mannschaft an: Die BVB-Stimmen zur Köln-Pleite

Edin Terzic
Edin Terzic
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Nach dem 2:3 beim 1. FC Köln war es um die Stimmung bei Borussia Dortmund nicht zum Besten bestellt. Vor allem Trainer Edin Terzic war nach der schwachen zweiten Halbzeit mehr als bedient und sparte nicht mit Kritik. Die BVB-Stimmen zum Spiel im Überblick

Nach dem 2:3 beim 1. FC Köln war es um die Stimmung bei Borussia Dortmund nicht zum Besten bestellt. Vor allem Trainer Edin Terzic war nach der schwachen zweiten Halbzeit mehr als bedient und sparte nicht mit Kritik. Die BVB-Stimmen zum Spiel im Überblick:

Trainer Edin Terzic: "Dürfen uns nicht wundern"

"Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und konnten uns sehr viele Torchancen erspielen. Wir sprechen es in der Halbzeitpause an, dass es extrem wichtig sein wird, wie wir in die zweite Halbzeit starten. Dann bekommen wir gefühlt nach acht Sekunden die erste Ecke, weil wir nicht sauber sind am Ball, weil wir nicht bereit sind. Wenn man sieht, wie wir die Zweikämpfe geführt haben in den ersten 15, 20 Minuten der zweiten Halbzeit, dann dürfen wir uns nicht wundern, dass wir zwei Tore kassiert haben. Wir treten immer wieder auf die Euphoriebremse, genau wegen Spielen wie heute. Weil es wiederholt auftritt, dass wir Spiele, die wir komplett kontrollieren, einfach weggeben." (Zitiert via kicker)

Torschütze Julian Brandt...

...über das Spiel:

"Die erste Halbzeit war nicht perfekt, aber gut. Wir legen nur das zweite nicht nach, obwohl wir gute Chancen haben. In den letzten Wochen haben wir es kompakter verteidigt. Dadurch lässt du ein bis zwei Prozentpunkte nach. Das ist das Schlimmste, was du machen kannst bei einem Trainer, den ich sehr respektiere, weil er fantastische Arbeit leistet. Da hat man gesehen, dass Widerstände kommen, für die wir nicht bereit waren. So fressen wir in einem relativ kurzen Zeitraum drei Tore, denen wir hinterherrennen. Wir hätten in der zweiten Halbzeit sicher noch mehr Chancen bekommen, wenn wir einfach kompakter weitergespielt und auf Konter gesetzt hätten." (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

...über Anthony Modeste:

"Zum einen glaube ich, dass der Knoten bei Anthony Modeste nochmal platzen muss. Ich glaube auch, dass es nicht so einfach ist, wenn man über mehrere Jahre einen anderen Fußball gewohnt war. Es ist auch für uns als Spielstil etwas anderes. Es ist ein Prozess, über Flanken zu kommen, ein gegenseitiges Entgegenkommen. Ich hatte auch mal so eine Phase. Er muss weiter dranbleiben. Jetzt in Negativität zu verfallen, wäre das Schlechteste, was du machen kannst." (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Torwart Alexander Meyer: "Viele waren mit sich selbst beschäftigt"

"Wenn man in der ersten Halbzeit das Spiel nicht entscheidet und killt, dann wissen wir, dass Köln nach der Halbzeit alles reinhauen wird. Wenn wir nicht alle zusammen dagegenhalten, wird es schwierig, so holt man keine Punkte. Unser Auftreten nach der Halbzeit geht gar nicht. In der ersten Halbzeit haben wir super gespielt, da können wir uns keinen großen Vorwurf machen. Wir müssen zusammen auftreten, als Team alles wegverteidigen, das fehlte. Viele waren mit sich selbst beschäftigt – das geht nicht! Hätten wir es als Team verteidigt, hätte es Köln viel schwerer gehabt. Wir waren zu passiv. Man hat gemerkt, dass Köln auch nach dem 1:1 griffiger und ekliger war. Daran müssen wir arbeiten, uns als Team mehr dagegenstemmen. Manche Mannschaften kommen über das Kämpferische – da müssen wir voll dagegenhalten. Wir haben gute Jungs, die wieder fit geworden sind: Adeyemi, Malen – auch Tony hat sich voll reingehauen. Wir haben einen breiten Kader, das ist keine Ausrede, dass jemand fehlt. Wir hatten genug Jungs auf dem Platz, die das Spiel für uns hätten entscheiden können." (Zitiert via Ruhr Nachrichten)

Ex-Kölner Salih Özcan: "Hätten galliger sein müssen"

"In der ersten Halbzeit haben wir es ganz gut gemacht, und es hätte zur Pause höher stehen können als 1:0. In der zweiten Halbzeit haben wir ein paar Prozent weniger gemacht. Die zwei Gegentore hätten wir nicht so schnell fangen dürfen. Da hätten wir galliger sein müssen." (Zitiert via bvb.de)

Youngster Tom Rothe: "Ein paar Minuten nicht richtig wach"

"Es ist schade, dass wir in ein paar Minuten nicht richtig wach waren und zwei Gegentore bekommen haben. Bei meinem Tor habe ich Tony im Zentrum gesehen, bin ausgerutscht, und der Ball geht glücklich rein. Dennoch gehen wir mit null Punkten nach Hause." (Zitiert via bvb.de)

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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als Terzic zählt seine Mannschaft an: Die BVB-Stimmen zur Köln-Pleite veröffentlicht.

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