Transfers Hoeneß hat Ismael auf dem Einkaufszettel


Bayerns Verteidiger Robert Kovac hat ein Angebot von Juventus Turin. Weil dieses so gut sei, dass Bayern nicht mithalten könne, will sich Uli Hoeneß um Bremens Valerien Isamel bemühen. Billig ist der aber nicht zu haben.

Der FC Bayern München stellt sich auf einen Abschied von Abwehrspieler Robert Kovac zum Saisonende ein und hat deswegen den Franzosen Valerien Ismael als möglichen Nachfolger ins Visier genommen. "Ich gehe davon aus, dass Robert Kovac weggeht", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß nach dem Einzug des deutschen Fußball-Rekordmeisters ins Viertelfinale der Champions League.

Der Vertrag von Kovac läuft am Saisonende aus. Der 30-jährige kroatische Abwehrspieler kann ablösefrei wechseln und hat offenbar ein Traumangebot des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin vorliegen. "Das Angebot ist so unglaublich, dass wir nicht mitbieten wollen", sagte Hoeneß: "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Borussia Dortmund auch oft war und Ja gesagt hat. Und wir sagen nein", so der Bayern-Manager.

Ismael bis 2007 unter Vertrag

Ismael sei laut Hoeneß "sehr interessant" für die Bayern. Doch billig wäre der französische Innenverteidiger vermutlich nicht zu haben, zumal der 29-Jährige beim deutschen Meister noch bis 2007 unter Vertrag steht. "Ich denke nicht, dass ihn die Bremer für zwei Millionen Euro gehen lassen", sagte der Bayern-Manager.

"Da hat er sehr gut aufgepasst", konterte Werder-Manager Klaus Allofs. "Niemand ist unverkäuflich, aber wichtiger ist, was der Spieler sagt, und der will bleiben." Wenn es tatsächlich Interesse von Seiten der Bayern gebe, müsse Hoeneß ihn anrufen. "Das hat er bisher aber nicht getan", sagte Allofs.

DPA DPA

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