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Tüv lässt Freistoß-Spray durchfallen: "So etwas ist nur in Deutschland möglich"

Kommt das Freistoß-Spray doch erst später? Der Tüv hat das Spray durchfallen lassen. Der DFB reagiert gelassen auf den "neuen Sachverhalt". In den sozialen Netzwerken ist der Spott groß.

Diese Meldung sorgt im Netz für jede Menge Spott: Der Tüv lässt das Freistoß-Spray durchfallen. Es sei nicht zugelassen und es fehlen offenbar wichtige Kennzeichnungen, so die Einschätzung des Tüv Rheinland. Die Redaktion der "Bild"-Zeitung hatte das Gutachten beim TÜV in Auftrag gegeben. Der Tüv Rheinland könnte nun gegen das Spray mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren vorgehen.

Während der DFB gelassen reagiert hat (Stellungnahme siehe unten), sind sich viele Twitter-Nutzer sicher: So etwas gibt es nur in Deutschland.



DFB reagiert gelassen auf die Situation

Der DFB reagiert auf die Situation gelassen: "Dieser Sachverhalt ist uns neu und wird geprüft. Unabhängig davon sind wir bereits seit Wochen mit anderen Anbietern in Gesprächen, um nach Alternativen zu dem kostenintensiven Import aus Argentinien zu schauen", sagte Lutz Michael Fröhlich. Hintergrund: Ein europäischer Anbieter könnte die Tüv-Normen gleich miterfüllen.

"Wir sind zuversichtlich, eine Lösung ohne Mängel zu finden,
schließlich haben wir Schiedsrichter mit der Dekra die besten
Sachverständigen an unserer Seite", sagte Fröhlich weiter. Die Prüfgesellschaft Dekra ist Sponsor der deutschen Spitzenreferees. Das Freistoß-Spray, das bereits international im Einsatz ist, sollte - so der ursprüngliche Plan der DFL - vom 8. Spieltag (18./19. Oktober) an auch in der Bundesliga benutzt werden.

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feh/DPA / DPA
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