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Champions League: Uefa will Auslosungs-Modus reformieren

Die Auslosung für die Gruppenphase der Champions League soll demnächst verändert werden. Der Fußballverband Uefa reagiert damit auf die Kritik einzelner Landesverbände.

Die Sieger der jeweiligen ersten Landesliga sollen demnächst nicht mehr in den hinteren Lostöpfen landen

Die Sieger der jeweiligen ersten Landesliga sollen demnächst nicht mehr in den hinteren Lostöpfen landen

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) will die Aufteilung der Teams auf die Lostöpfe für die Gruppenphase der Champions League verändern. Generalsekretär Gianni Infantino sagte am Donnerstag in London, dass die neue Regelung im Dezember nur noch vom Exekutivkomitee "ratifiziert" werden müsse. Demnach sollen von der kommenden Saison an der Titelverteidiger und die Meister der Spitzenligen automatisch in den ersten Topf kommen.

Bislang werden die Clubs gemäß der internationalen Ergebnisse der vergangenen fünf Jahre eingeteilt. Somit fanden sich dieses Jahr die Landesmeister Manchester City, Juventus Turin und Paris Saint-German nur im zweiten Lostopf. Über die mögliche Reform waren die Trainer der europäischen Top-Clubs bereits Anfang September bei ihrer zweitägigen Tagung in der Verbandszentrale in Nyon informiert worden.

Infantino erklärte, dass "die Leute Schwierigkeiten hatten, zu verstehen, warum der Meister eines Landes in einem niedrigeren Topf ist als der Drittplatzierte dieses Landes".

ono/DPA / DPA

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