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USA-Trainerjob: Klinsi fordert Millionen-Gehalt

Noch ist keine Entscheidung darüber gefallen, ob Jürgen Klinsmann die Nationalmannschaft der USA als Coach übernehmen wird. Fest steht: Der ehemalige Bundestrainer hat hochkarätige Konkurrenz bekommen - und pokert verdammt hoch.

Der Fußball-Verband der USA hat Jürgen Klinsmann bisher kein offizielles Angebot unterbreitet. US- Verbandspräsident Sunil Gulati bestätigte am Montagnachmittag (Ortszeit) zwar intensive Gespräche mit dem ehemaligen Bundestrainer, eine Entscheidung um die Nachfolge des ausgeschiedenen US-Coaches Bruce Arena werde aber erst Ende November fallen. "Wir haben mit Jürgen Klinsmann geredet. Er hat Interesse bekundet, aber wir haben weder ein Angebot gemacht, noch eine Entscheidung getroffen", sagte Gulati. Nach wie vor gebe es vier, fünf aussichtsreiche Kandidaten.

Auch Eriksson ein Kandidat

Nach dpa-Informationen befindet sich der US-Verband derzeit auch mit dem Cheftrainer von Olympique Lyon, Gerard Houllier, und dem ehemaligen englischen Nationalcoach, dem Schweden Sven-Göran Eriksson, in Verhandlungen. "Wir wollen einen Coach, der eine Erfolgs-Bilanz vorweisen kann. Das ist unsere oberste Priorität", erklärte Gulati. Und ergänzte: "Jürgen hat viele positive Qualitäten, die er bei uns einbringen könnte." Klinsmann soll dem Vernehmen nach ein Jahresgehalt von umgerechnet 2,5 Millionen Euro fordern.

Gulati will sich bei der Entscheidung über die Arena-Nachfolge weiterhin nicht unter Druck setzen lassen. Es bestünde kein Grund zur Eile, meinte der Funktionär weiter. Der Vertrag von Bruce Arena war nach dem Vorrunden-Aus bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Deutschland nach achtjähriger Amtszeit vom US-Verband nicht verlängert worden.

DPA/kbe

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