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Vor dem Champions-League-Finale: Di Matteo bewertet Bayern-Pleite nicht über

Auch Champions-League-Finalgegner Chelsea nahm die DFB-Pokal-Pleite der Bayern wahr. Für Trainer di Matteo ändert sich trotz der deftigen Packung nichts. Er hat sowieso genug eigene Sorgen.

Chelsea-Trainer Roberto di Matteo will die 2:5-Klatsche des FC Bayern im DFB-Pokalfinale nicht überbewerten. Die Chancen für das Endspiel am kommenden Samstag in der Champions League gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister schätzt er 50:50 ein. "Es sind zwei große Clubs mit zwei großen Mannschaften", sagte er zum Finale in München. "Es spielt keine Rolle, wie viele Gegentore sie zuletzt kassiert haben", betonte di Matteo.

Sein Team hatte sich mit einem 2:1 im letzten Ligaspiel gegen die allerdings schon zuvor abgestiegenen Blackburn Rovers eingestimmt. Die Bayern-Niederlage hatte sich di Matteo am Abend zuvor in Berlin angeschaut. "Es war sehr interessant, das Spiel zu sehen", sagte di Matteo und lobte den neuen Cupgewinner sowie alten und neuen deutschen Meister. "Ich war sehr beeindruckt von Borussia Dortmund." Was die Münchner betrifft, habe er ein paar interessante Ideen. Welche, wollte der Interimscoach freilich nicht verraten.

"Wir glauben an uns"

Für Chelsea und di Matteo wäre der Triumph in der Königsklasse der größte Erfolg. "Wir glauben an uns, wir haben die Spieler, und wir werden uns so gut, wie wir können, vorbereiten", so der 41-Jährige. Verzichten muss er im Finale allerdings auf vier gesperrte Spieler: Abwehrchef John Terry, Branislav Ivanovic, Raul Meireles und Ramires. Zudem steht hinter dem Einsatz der seit Wochen verletzten Verteidiger Gary Cahill und David Luiz noch immer ein Fragezeichen. Am Sonntag musste auch noch Florent Malouda beim Heimsieg über die Rovers verletzt vorzeitig vom Platz.

DPA/csa / DPA

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