HOME

Stern Logo WM 2010

WM 2010 - Afrika hofft auf Ghana: "Wir wollen in die Geschichte eingehen"

Kevin-Prince Boateng will "für ganz Afrika siegen". Auf Ghana ruhen die Hoffnungen eines gesamten Kontinents, noch nie stand ein afrikanisches Team im Halbfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft. Doch Gegner Uruguay ist unangenehm und will den Spielverderber mimen.

Ganz Afrika ist elektrisiert, auf den "Black Stars" ruhen die letzten Hoffnungen eines gesamten Kontinents. "Ich bin sehr stolz. Ich glaube an Ghana, ich glaube an Afrika und hoffe, dass wir die Welt überraschen werden", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Anthony Baffoe am Donnerstag in Johannesburg. Mit einem Sieg im Viertelfinale gegen Uruguay wollen sich die ghanaischen Akteure des Jahrgangs 2010 in der Fußballgeschichte verewigen und als erstes afrikanisches Team der WM-Historie ins Halbfinale einziehen.

"Ghana 2010 - ein Wendepunkt der Geschichte. Kann Ghana, kann ganz Afrika zu hoffen wagen? Hoffen, dass ein afrikanisches Land zu unerreichten Höhen aufsteigt und das 'Unmögliche' schafft? Ghana scheint bei dieser Weltmeisterschaft genau das zu tun. Was für schwindelerregende und doch erreichbare Aussichten!", schrieb am Tag vor dem Duell mit den Südamerikanern (Freitag, 20.30 Uhr) im Soccer City Stadion von Johannesburg die ghanaische Zeitung "Accra Mail".

Ob Kevin-Prince Boateng als Helfer der Mission einsatzfähig sein wird, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel. Der gebürtige Berliner hatte wegen einer Oberschenkelverletzung Anfang der Woche nicht trainiert. "Wir müssen das Abschlusstraining abwarten", sagte Trainer Milovan Rajevac am Donnerstagabend. Erst unmittelbar vor der Partie werde er wissen, "ob es reicht". Kompensieren muss der listige serbische Coach in jedem Fall das Fehlen von Jonathan Mensah und des bislang überragenden André Ayew (beide Gelbsperre). "Wir haben eine große Chance. Ganz Afrika wartet darauf", sagte Stürmer Asamoah Gyan.

Auch die meisten afrikanischen Medien versprühen Siegesgewissheit. In der Online-Ausgabe der südafrikanischen "Daily Dispatch" stand: "Die Black Stars aus Ghana haben die Chance, Geschichte zu schreiben." Und die "ghana news agency" hofft: "Ein Sieg wird den gesamten Kontinent in Staunen versetzen."

Für dieses Ziel braucht die Mannschaft jedoch mehr als die Unterstützung der Fans und der Öffentlichkeit. Südafrikanische Behörden jedenfalls haben ghanaische Fahnen verteilt, die Regierungspartei ANC schlug vor, die "Black Stars of Ghana" sollten von sofort an "Black Stars of Africa" heißen. Nach dem Ausscheiden der "Bafana Bafana" haben die Menschen im Gastgeberland die Westafrikaner kurzerhand in "Baghana Baghana" umgetauft.

Die Mannschaft präsentiert sich diszipliniert, selbstbewusst und als homogene Einheit. Boateng räumt im Mittelfeld auf, der dreifache Torschütze Asamoah Gyan schielt nach der Torjägerkrone und Torwart Richard Kingson machte beim 2:1 im Achtelfinale gegen die USA das Spiel seines Lebens. "Unsere Stärke ist unsere Einheit", sagte Rajevac. "Wir wollen mehr. Wir wollen in die Geschichte eingehen."

Allerdings wartet in Uruguay eine frühere Fußball-Großmacht, die heute wieder wer ist im WM-Feld und bei den Festspielen am Kap noch kein Spiel verloren hat. "Uruguay wird die bisher härteste Herausforderung für Ghana sein, vor allem wegen ihres Angriffs mit Diego Forlan", schrieb "New Vision" aus Uganda.

Die Überraschungsmannschaft aus dem erstaunlich starken Südamerika will der Spielverderber für den Gastgeber-Kontinent sein. "Wir wollen den Menschen in der Heimat Freude bereiten", sagte Erfolgscoach Oscar Tabárez. "Es gibt hier keinen Gegner, der für uns unschlagbar ist. Aber wir haben auch gegen keinen eine Sieggarantie." Zumal auch Uruguay ein wichtiger Pfeiler fehlt: Diego Godin, zweikampfstärkster Abwehrspieler, muss wegen Oberschenkelproblemen aussetzen.

Nur noch wenige Tickets waren am Tag vor dem K.o.-Spiel zu haben, die riesige Schüssel Soccer City Stadion dürfte rappelvoll werden. Auch Südafrikas WM-Chefplaner Danny Jordaan outete sich als Ghana-Fan und hegt eine besondere Hoffnung. "Zum ersten Mal einen afrikanischen Spieler in einem Halbfinale tanzen zu sehen, wäre toll", sagte er.

Wolfgang Müller und Christian Kunz, DPA / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(