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Nach WM-Partie: Duell der Saubermänner: Fans von Japan und Senegal räumen (schon wieder) das Stadion auf

Die Anhänger aus Japan und dem Senegal waren nach den ersten Partien bereits mit ihrem Ordnungssinn im Stadion aufgefallen. Nun trafen beide aufeinander - und räumten wieder auf.

Geniale Aktion nach dem Spiel: Warum die besten WM-Fans aus Japan und Senegal kommen

Das war eine saubere Angelegenheit. Viele Fußballfans aus Japan haben nach dem 2:2 ihrer Mannschaft im WM-Spiel gegen Senegal auf ihrer Tribüne aufgeräumt und den Abfall in Müllsäcke gesteckt. Vielleicht lag das gute Benehmen am Sonntagabend in Jekaterinburg ja an der Anwesenheit von Prinzessin Hisako Takamado. Auch Fans aus dem Senegal räumten ihren Müll weg. Schon bei den ersten Begegnungen ihrer Mannschaften waren deren Anhänger auf diese Weise positiv aufgefallen. Von der Aktion der Japaner hatten sich im ersten Spiel auch Fans aus Kolumbien animieren lassen, ihren Abfall wegzuräumen.

Fans von Japan beim Aufräumen nach der Partie gegen den Senegal

Fans von Japan beim Aufräumen nach der Partie gegen den Senegal

Getty Images

Zuvor waren die Japaner auf dem Feld gerannt, hatten getrickst und sich in die Zweikämpfe gegen die robusten Senegalesen geworfen - und wurden am Ende trotz zweimaligen Rückstands immerhin mit einem 2:2 (1:1) am Sonntag in Jekaterinburg belohnt. Damit lebt der Traum vom dritten WM-Achtelfinal-Einzug weiter. "Das Achtelfinale ist noch nicht erreicht, aber das Ergebnis hat einen positiven Einfluss auf das dritte Spiel", sagte Japans Trainer Akira Nishino und fügte hinzu: "Wir wollten gewinnen und ich hatte daran geglaubt." So weisen die Japaner wie die Westafrikaner jeweils vier Punkte in Gruppe H auf. Beiden Teams würde in den abschließenden Gruppenspielen bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen reichen.

Sehen Sie im Video: "Massenschlägerei im Shoppingcenter: Peru-Fans rasten nach Schlappe gegen Frankreich aus" 

Auch das Ausscheiden bei einer Weltmeisterschaft will gelernt sein. Diese peruanischen Fans beherrschen es jedenfalls nicht.
fin / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.