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HSV sucht neuen Trainer: Zinnbauer soll degradiert werden - noch kein Nachfolger

Nach der Niederlage des HSV gegen Hertha steht Trainer Joe Zinnbauer vor dem Aus. Laut einem Medienbericht soll er wieder U23-Coach werden. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, aber viele Kandidaten.

Joe Zinnbauer erleidet das gleiche Schicksal wie zahlreiche andere HSV-Trainer zuvor: Er ist nach kurzer Zeit gescheitert.

Joe Zinnbauer erleidet das gleiche Schicksal wie zahlreiche andere HSV-Trainer zuvor: Er ist nach kurzer Zeit gescheitert.

Nach ARD-Informationen haben die Verantwortlichen des Hamburger SV noch keinen Nachfolger für Trainer Josef Zinnbauer gefunden. Einem Bericht auf ndr.de von Sonntag zu Folge soll der noch amtierende Chefcoach Zinnbauer das Angebot erhalten haben, wieder die in der Fußball-Regionalliga Nord spielende U 23 des HSV zu übernehmen. Diesen Posten hatte der 44-Jährige inne, ehe er am 16. September vorigen Jahres die Nachfolge von Mirko Slomka antrat.

Der als potenzieller Zinnbauer-Nachfolger gehandelte frühere HSV-Profi und -Coach Bruno Labbadia stehe als "Feuerwehrmann" nicht zur Verfügung. Und von der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Thomas von Heesen, der 1983 mit dem HSV den Europapokal der Landesmeister gewonnen hat, sollen nicht alle Entscheider überzeugt sein, hieß es.

Auch Christian Gross wird gehandelt

Laut einem Bericht des Internetportals "Sport1" soll auch der Schweizer Gross ein Kandidat sein. Gross trainierte von 2009 bis 2010 den VfB Stuttgart und wurde in der Vergangenheit schon mehrfach in Hamburg gehandelt. Allerdings steht der 60-Jährige noch bis 2016 beim saudi-arabischen Klub Al-Ahli unter Vertrag, mit dem er im vergangenen Monat Pokalsieger geworden war.

Zinnbauer hat es in den vergangenen Monaten nicht geschafft, die Mannschaft sportlich weiter zu entwikeln und aus der unteren Tabellenregion herauszuführen. Er stabiliserte das Team zwar, die eklatante Offensivschwäche bekam aber auch er nicht in den Griff. Trotz des Comebacks von Angreifer Pierre-Michel Lasogga (in der 64. Minute eingewechselt) blieb der HSV gegen die Hertha zum 15. Mal in dieser Saison torlos - ein Negativ-Vereinsrekord. Die insgesamt 16 erzielten Treffer nach 26 Spieltagen geben ein trauriges Bild ab.

tis

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