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Deadline-Day: Rummenigge will stärkere Regulierung des Transfermarkts

Der Transfermarkt in diesem Fußball-Sommer ist an Absurdität und Irrationalität nicht mehr zu übertreffen. Karl-Heinz Rummenigge sieht das auch so. Er möchte, dass der Transfermarkt wieder rationaler wird und nimmt dabei auch die Vereine und die Politik in die Pflicht.

Karl-Heinz Rummenigge bei einer Konferenz im März

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstand des FC Bayern und der Clubvereinigung ECA möchte eine stärkere Reglementierung des Transfermarkts

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, ebenfalls Vorsitzender der europäischen Clubvereinigung ECA, macht sich für eine strengere Reglementierung des Transfermarkts stark. Dabei spricht er von irrationalen Entwicklungen im Fußball und davon, zu den Wurzeln des Fußballs zurückzukehren. Die Politik will er mit einbeziehen, die Verbände und Clubs sieht er in der Verantwortung.

"Es ist wichtig, dass die ECA jetzt versucht, mit der FIFA und UEFA, wie auch mit der Spielervertretung FIFPro Kriterien zu erarbeiten, die das Ganze wieder etwas rationaler machen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Münchner dem "Kicker". Zuletzt hatten immer höhere Ablösesummen und die Schwächen des Financial-Fairplay-Modells für Debatten um das Transfersystem im Fußball gesorgt.

Karl-Heinz Rummenigge will die Politik mit einbeziehen

Rummenigge, der sein Amt als ECA-Chef bald abgibt, erhofft sich auf dem Weg zu verschärften Bestimmungen wie einer Gehalts-Obergrenze auch Hilfe von den Wettbewerbshütern der Europäischen Union. "Heute gibt es Zeichen aus Brüssel, das Thema neu zu bewerten. Deshalb plädiere ich für eine gemeinsame Initiative, dann wird die Politik hier positiv dazu stehen", sagte Rummenigge.

Zwar spreche nichts gegen Wettbewerb, ergänzte der 61-Jährige. "Wenn der Wettbewerb jedoch zu irrational und insgesamt nachteilig für die Menschen und das Produkt Fußball wird, muss man versuchen, ihn in gewissem Maße zu kontrollieren", sagte Rummenigge. Der Fußball müsse seine Wurzeln erhalten. "Dazu müssen alle"auch die Clubs einen Beitrag leisten", fügte er hinzu.


Utopische Summen und Financial Fairplay

Basis der Diskussion sind die immer höher werdenden Ablösesummen für Fußballspieler, die in diesem Sommer nochmal ungeahnte Höhen erreicht haben. Neymar, der für 222 Millionen Euro zu Paris St. Germain gewechselt war, wurde zum teuersten Fußballspieler aller Zeiten. Ousmane Dembélé erstreikte sich einen Wechsel zum FC Barcelona, der schlussendlich für 105 Millionen Euro zuzüglich erfolgsabhängigen Boni über die Bühne ging. Ausstiegsklauseln in Spielerverträgen, die als Abschreckung für interessierte Vereine dienen sollten, werden mittlerweile von finanzstarken Vereinen, oder von vereinsnahen Investoren gestemmt.

Das Financial-Fairplay, eine von der Fifa initiierte Reglementierung, scheint nur bedingt zu greifen. Das Sportmagazin Kicker hat dazu eine Übersicht erstellt. Rummenigge will nun, dass das Financial Fairplay von den Beteiligten nicht nur als Vorgabe gesehen wird, sondern als das, was es sein sollte: Eine Regel.

fk / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(