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Ehemalige Wimbledon-Siegerin: Marion Bartoli ist schwer erkrankt: "Ich sieche dahin"

Was ist nur los mit Marion Bartoli? Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin magert schon seit Jahren ab. Nun hat sie bekannt gegeben, an einer schweren Krankheit zu leiden.

Marion Bartoli beim diesjährigen Wimbledon-Finale

Marion Bartoli beim diesjährigen Wimbledon-Finale der Frauen

Auf heutigen Bildern ist die ehemalige Wimbledon-Siegerin kaum wiederzuerkennen: Marion Bartoli, 31 Jahre alt, war früher unter anderem dafür bekannt, eine paar Pfunde mehr auf den Rippen zu haben als ihre Konkurrentinnen. Immer wieder gab es unsensible Bemerkungen, immer wurde ihr Körper in der Berichterstattung abwertend thematisiert. Ihrem Spiel hat das keinen Abbruch getan, auch nach außen gab sich die Französin stets selbstbewusst. Doch nur gut einen Monat nach ihrem Grand-Slam-Triumph 2013 hörte sie überraschend mit dem Profitennis auf.

Seither nimmt die Französin kontinuierlich ab. Auf Instagram postet sie regelmäßig Bilder, auf welchen sie zunehmend dürrer aussieht. Bis Gerüchte aufkamen, dass sie magersüchtig sei.

Vor zwei Tagen wurden Fotos öffentlich, die Bartoli als Tribünengast beim diesjährigen Frauen-Finale von Wimbledon zeigten. Es waren erschreckende Bilder: Abgemagert wirkte die 31-Jährige, die Haut war matt, die Arme spindeldürr. Tatsächlich - auch davon postet sie viele Bilder - hat Bartoli sich ein strenges Fitness-Programm auferlegt und lebt eigenen Angaben zufolge nach einer salz- und zuckerfreien Diät. Doch offenbar ist nicht nur das der Grund ihres massiven Gewichtsverlusts.


"Mein Leben ist ein Albtraum"

Im Sender "ITV" erklärte die ehemaligen Tennisspielerin nun, an einer ernsten Krankheit zu leiden. In drastischen Worten beschrieb sie ihren Gesundheitszustand: "Ich sieche dahin, und ich weiß nicht, warum." Sie sei während ihrer Reisen an einem Virus erkrankt und habe seither massiv abgenommen. "Ich begann, mich schlechter und schlechter zu fühlen", sagt sie. "Mein Körper verweigerte immer mehr Dinge." Dabei gehe es nicht nur ums Essen. Sie könne sich nicht mehr mit Leitungswasser waschen, ihr Handy nicht mehr ohne Handschuhe anfassen.


Wegen der zunehmenden Gerüchte habe sie sich entschlossen, jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen. "Mein Leben ist ein absoluter Albtraum", sagt sie. "Was ich durchmache, wünsche ich niemandem. Ich bete jeden Tag zu Gott, wieder normal leben zu können. Bei allem, was ich tue, habe ich Angst vor der Reaktion meines Körpers. Ich kann nur noch Biosalat und Gurken ohne Schale essen, nicht mal die Schale vertrage ich." Sogar Angst um ihr Leben habe sie: "Vielleicht hört mein Herz irgendwann auf zu schlagen, weil das alles sehr schwierig ist. Aber meine Leidenschaft und Liebe fürs Leben hält mich aufrecht." Nun werde sie sich in stationäre Behandlung geben. "Ich hoffe und bete, die Ärzte werden mir helfen können."

car
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