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Olympia 2014: Die Hunderetter von Sotschi

Als Igor Ayrapetyan hörte, dass in Sotschi Tausende streunende Hunde getötet werden sollen, stieg er in sein Auto und fuhr 1500 Kilometer, um die Tiere zu retten. Auch ein Milliardär beteiligt sich.

Für die meisten Athleten geht es in Sotschi maximal um eine Medaille aus Edelmetall, für Sotschis Straßenhunde dagegen geht es ums Überleben. Als bekannt wurde, dass die Behörden vor dem Beginn der Spiele mehr als 2000 streunende Hunde töten wollten, gab es einen Aufschrei der Empörung. Die von den vielen Arbeitern im Vorfeld angelockten und offenbar gut gefütterten Tiere, sollten während der Spiele das Bild vom perfekten Olympia nicht stören.

Von den vielen Petitionen und Aufrufen gegen die Tötungen erreichte einer auch Igor Ayrapetyan im etwa 1500 Kilometer entfernten Moskau. Der 41-Jährige war von dem Schicksal der Hunde so berührt, dass er sich mit einem Kumpel ins Auto setzte, um den langen Weg nach Sotschi zu fahren. Dort lud er elf Hunde in den Wagen und nahm sie mit nach Hause. All dies dokumentierte er mit Bildern auf seiner Facebookseite.

Über die Seite vermittelt er die Tiere nun an neue Besitzer und hält andere über die Situation der Hunde auf dem Laufenden. Er habe mit gutem Beispiel vorangehen wollen, damit auch Einheimische helfen, sagte Ayrapetyan in einem "Moscow Times"-Interview. Er habe sich gedacht: "Vielleicht wird sich ihr Gewissen melden und sie werden sich irgendwie beteiligen."

Milliardär hat ein Herz für die Hunde

Zumindest bei einem hat sich das Gewissen gerührt. Oleg Deripaska, milliardenschwerer Oligarch und Investor der Spiele, unterstützt laut BBC die Auffangstation für Hunde, die lokale Gruppen nahe Sotschi errichtet haben. Deripaska kommt selbst aus der Nähe der Olympiastadt und hat daher eine besondere Verbundenheit zur Region. "Meinen ersten Hund habe ich auf der Straße meines Dorfes gefunden. Er war für fast fünf Jahre ein sehr enger Freund", sagte er im BBC-Interview.

Etwa 140 Hunde hat die Station bislang aufgenommen. Sie leben in Hundehütten und Käfigen und warten nun auf neue Besitzer. Auch der Moskauer Hundefreund Ayrapetyan verweist auf seiner Facebookseite auf die Station sowie auf einige lokale Tierheime. Er hofft, dass so möglichst viele Hunde ein neues Heim finden.

Daniel Bakir
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(