Schock bei Olympia: Bei 115 km/h kippt der Bob von Pilot Jakob Mandlbauer zur Seite. Der Wettkampf wird unterbrochen. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.
Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte.
Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor
Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.
Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Daniel Wüstenberg
Schwerer Unfall im Eiskanal – Österreicher Jakob Mandlbauer in Klinik
Nach einem schweren Sturz bei den olympischen Rennen mit dem Viererbob ist der österreichische Pilot Jakob Mandlbauer im Krankenhaus. Er war im zweiten Lauf in Kurve neun gestürzt. Seine Anschieber konnten den Eiskanal im Cortina Sliding Centre selbstständig verlassen. Der Pilot musste mit einer Trage geborgen werden.
Nach ersten Informationen aus dem Umfeld der Österreicher gibt es leichte Entwarnung. Mandelbauer klage über Nackenschmerzen. Nun soll er in einer Klinik genauer untersucht werden. Das Rennen wurde für gut 20 Minuten unterbrochen. Der Schlitten musste aus der Bahn genommen werden.
Der Verletzte wurde in einer Trage abtransportiert. DPA
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Daniel Wüstenberg
Der britische Freestyler Gus Kenworthy berichtet nach seinem Pinkel-Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde (ICE) über massive Angriffe gegen sich im Internet. „Es war hart. Niemand möchte über sich schlechte Dinge lesen, Dinge, die Beleidigungen und brutal und beängstigend und homophob sind“, sagt der 34-Jährige bei BBC Sport.
Kenworthy hatte kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Italien auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem „fuck ICE“ zu sehen ist – nach seinen Angaben hat er den Schriftzug in den Schnee gepinkelt. Beim Halfpipe-Wettbewerb am Freitagabend erreichte der Silbermedaillengewinner von 2014, der als Kind mit seinen Eltern in die USA ausgewandert war, den sechsten Platz.
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Lennard Worobic
Das Eishockey-Traumfinale ist perfekt: Die USA treffen auf Kanada. Beide NHL-Superstar-Teams haben in Mailand ihre Halbfinalspiele gewonnen. Dramatisch war vor allem der 3:2-Sieg (0:1, 1:1, 2:0) Kanadas gegen den 2022-Olympiasieger Finnland. 35 Sekunden vor dem Spielende traf Top-Stürmer Nathan MacKinnon von Colorado Avalanche zum Sieg für den Topfavoriten. Die USA hatten beim 6:2 (2:0, 3:0, 1:2) gegen Deutschland-Bezwinger Slowakei deutlich weniger Mühe. Am Sonntag kommt es nun zur selben Finalpaarung wie bei den Frauen am Donnerstag. Da hatten die USA 2:1 nach Verlängerung gewonnen.
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Lennard Worobic
Polin von Kufe getroffen und blutend vom Eis gebracht
Und noch ein Unfall, diesmal blutig: Die Polin Kamila Sellier hat sich bei einem schlimmen Sturz im Shorttrack durch die Kufe einer Kontrahentin eine Verletzung im Gesicht zugezogen. Die 25-Jährige kommt im Viertelfinale über die 1500 Meter in Mailand zu Fall. Dabei schlittert sie so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden Amerikanerin Kristen Santos-Griswold unter dem linken Auge getroffen wird. Das Rennen wird sofort abgebrochen.
Sellier wird mehrere Minuten auf dem Eis versorgt, Helfer schirmen sie mit einer weißen Plane ab. Sie wird auf einer Trage fixiert und unter dem Applaus der Zuschauer vom Eis gefahren. Dabei zeigt sie den Daumen nach oben. Über ihre Verletzungen gibt es zunächst keine weiteren Informationen. Auf dem Eis bleibt zunächst eine Blutspur zurück.
Kamila Sellier (M, Polen) wird nach ihrem Sturz abtransportiert. Stephanie Scarbrough/AP/dpa
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Lennard Worobic
Wieder ein Ski-Freestyler abtransportiert: Seunghun Lee aus Südkorea ist vor der Entscheidung des olympischen Halfpipe-Wettbewerbs gestürzt und verpasst daher das Finale. Der 20-Jährige verliert beim Aufwärmen in der Röhre die Kontrolle und muss anschließend behandelt werden. Beim Abtransport hält er sich die Hände vors Gesicht. Details zum Gesundheitszustand gibt es bislang nicht.
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Lennard Worobic
US-Skistar Lindsey Vonn ist in ihrer Heimat nach ihrem schweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen erneut operiert worden. Wie die 41-Jährige auf ihrem Instagram-Kanal bekannt gibt, wurde bei dem mehr als sechsstündigen Eingriff der sogenannte Fixateur entfernt. „Wie ihr sehen könnt, waren viele Platten und Schrauben erforderlich, um alles wieder zusammenzusetzen, aber Dr. Hackett hat unglaubliche Arbeit geleistet“, schreibt Vonn zu einem entsprechenden Video.
Erneut sagt Vonn, dass sie bald über die Verletzung und die Bedeutung für ihr weiteres Leben berichten werde. „Aufgrund des Ausmaßes der Verletzung habe ich nach der Operation ein wenig zu kämpfen und konnte noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen werden... aber ich bin fast so weit. Kleine Schritte.“
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Lennard Worobic
Preuß beendet Karriere nach Olympia
Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß beendet ihre Karriere nach dem olympischen Massenstart sofort und wird nicht mehr in den Weltcup zurückkehren. „Ich habe immer hundert Prozent gegeben. Aber im Moment merke ich, dass ich diese hundert Prozent für die letzten Weltcupstationen nicht mehr aufbringen würde“, sagt Preuß in Antholz. Die letzte Chance ihrer Karriere, doch noch eine olympische Einzelmedaille zu gewinnen, bietet sich demnach in Südtirol am Samstag (14.15 Uhr) über 12,5 Kilometer. Danach wird Preuß nie wieder mit dem Gewehr auf dem Rücken antreten.
Franziska Preuss bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Hendrik Schmidt/dpa
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Leon Berent

Gold für Deutschland im Ski Cross
Daniela Maier hat die Goldmedaille im Ski Cross gewonnen. Für die 29-Jährige ist es die erste Medaille seit Olympia-Bronze in Peking vor vier Jahren.
Im großen Finale in Livigno stach Maier die Weltmeisterin Fanny Smith aus der Schweiz und Peking-Olympiasiegerin Sandra Naeslund aus Schweden aus.
Für den Deutschen Skiverband (DSV) ist das zweite Olympia-Gold nach Skispringer Philipp Raimund.
Im großen Finale in Livigno stach Maier die Weltmeisterin Fanny Smith aus der Schweiz und Peking-Olympiasiegerin Sandra Naeslund aus Schweden aus.
Für den Deutschen Skiverband (DSV) ist das zweite Olympia-Gold nach Skispringer Philipp Raimund.
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Phil Göbel
Nach ihrem heftigen Sturz in der Qualifikation für das olympische Halfpipe-Finale befindet sich Ski-Freestylerin Cassie Sharpe in einem „stabilen Zustand“. Dies teilte das Kanadische Olympische Komitee (COC) mit.
Sie werde vom medizinischen Personal des COC und von Freestyle Canada untersucht, hieß es weiter. Weitere Informationen gebe es derzeit bisher nicht.
Sie werde vom medizinischen Personal des COC und von Freestyle Canada untersucht, hieß es weiter. Weitere Informationen gebe es derzeit bisher nicht.
Die 33 Jahre alte Olympiasiegerin von 2018 fiel bei der Landung nach einem Trick hin und schlug dabei hart mit dem Kopf auf die Eisröhre.
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Leon Berent

Nordische Kombinierer bleiben nach Sturz ohne Medaille
Die deutschen Nordischen Kombinierer vergeben ihre große Chance auf Olympia-Gold.
Auf 13 Sekunden Vorsprung aus dem Skispringen folgt ein Schockmoment: Vinzenz Geiger stürzt im Teamsprint.
„Es tut mir wahnsinnig leid. So hart gekämpft, so hart gearbeitet die ganzen Monate und dann so ein blöder Fehler. Das ist sehr, sehr bitter“, sagt Geiger nach dem enttäuschenden Platz fünf für ihn und seinen Teamkollegen Johannes Rydzek.
Auf 13 Sekunden Vorsprung aus dem Skispringen folgt ein Schockmoment: Vinzenz Geiger stürzt im Teamsprint.
„Es tut mir wahnsinnig leid. So hart gekämpft, so hart gearbeitet die ganzen Monate und dann so ein blöder Fehler. Das ist sehr, sehr bitter“, sagt Geiger nach dem enttäuschenden Platz fünf für ihn und seinen Teamkollegen Johannes Rydzek.
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Eugen Epp
So schaffte es der Hund ins Langlaufstadion
Erst büxte er aus, dann lieferte er das tierischste Zielfoto der Olympia-Geschichte: Der zweijährige Tschechoslowakische Wolfshund Nazgul hat im olympischen Langlaufstadion für kuriose Bilder gesorgt. Jetzt verrät die Schwester des Besitzers, wie es der Hund bis in die Langlaufloipe bei der Qualifikation im Team Sprint schaffen konnte. „Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg”, sagt Elisa Varesco der „Bild".
Während Nazguls Besitzer auf dem Weg zum Biathlon nach Antholz war, suchte seine Schwester den Ausreißer im Ort. Auf der Strecke, die Familie wohnt direkt an der Olympia-Loipe, vermutete sie ihn nicht. „Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken”, erzählte Varesco. Während des Rennens tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf.
Nach dem Lauf hat laut „Bild" FIS-Streckenchef Michel Rainer den Hund im Zielbereich eingefangen und aus dem Skistadion gebracht. Aber da entwischte er wieder. Statt erneut auf die Strecke lief er dieses Mal jedoch in den Nachbarort. „Wir haben ihn dort dann endlich eingefangen. Nazgul ist manchmal extrem wild, aber auch ein sehr lieber Hund", sagte Elisa Varesco.
Die Szenen vom Zieleinlauf können Sie hier noch mal im Video sehen:
Während Nazguls Besitzer auf dem Weg zum Biathlon nach Antholz war, suchte seine Schwester den Ausreißer im Ort. Auf der Strecke, die Familie wohnt direkt an der Olympia-Loipe, vermutete sie ihn nicht. „Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken”, erzählte Varesco. Während des Rennens tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf.
Nach dem Lauf hat laut „Bild" FIS-Streckenchef Michel Rainer den Hund im Zielbereich eingefangen und aus dem Skistadion gebracht. Aber da entwischte er wieder. Statt erneut auf die Strecke lief er dieses Mal jedoch in den Nachbarort. „Wir haben ihn dort dann endlich eingefangen. Nazgul ist manchmal extrem wild, aber auch ein sehr lieber Hund", sagte Elisa Varesco.
Die Szenen vom Zieleinlauf können Sie hier noch mal im Video sehen:
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Kai Müller
US-Skistar Lindsey Vonn fliegt nach ihrem Krankenhausaufenthalt mit mehreren Operationen zurück in die USA. Auf Instagram zeigt die 41-Jährige, wie aufwendig der Rückflug ist:
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Kai Müller
Morgan verpasst einzige Medaille für deutsche Snowboarder
Annika Morgan verpasst im letzten Snowboard-Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Italien die ersehnte Medaille für Deutschland. Die 24-Jährige wird von der letzten Starterin des Slopestyle-Finales, Zoi Sadowski-Synnott, noch vom dritten Platz verdrängt.
Morgan hat von der Jury in ihrem besten Versuch 78,78 von 100 möglichen Punkten erhalten, ihr fehlen am Ende 7,02 Punkte zu Edelmetall. Bereits im Big Air war die Entscheidung knapp gegen Morgan ausgefallen, als sie das Finale um gerade einmal 0,75 Punkte verpasste.
Morgan hat von der Jury in ihrem besten Versuch 78,78 von 100 möglichen Punkten erhalten, ihr fehlen am Ende 7,02 Punkte zu Edelmetall. Bereits im Big Air war die Entscheidung knapp gegen Morgan ausgefallen, als sie das Finale um gerade einmal 0,75 Punkte verpasste.
„Ich war die ganze Zeit Dritte, bis zum letzten Moment – das ist übelst blöd“, sagt die Bayerin. „Ich bin stolz darauf, wie ich die letzten Monate gearbeitet habe. Ich habe so gut trainiert wie noch nie. Aber da ist noch Luft nach oben für die nächsten Weltcups und vielleicht auch die nächsten vier Jahre.“
Annika Morgan. Hannah Peters / Getty Images
„Ich war die ganze Zeit Dritte, bis zum letzten Moment – das ist übelst blöd“Annika Morgan
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Kai Müller
Freestyle-Ski-Star Eileen Gu gewinnt bei Olympia zweimal Silber. Auf die Frage nach fehlendem Gold reagiert die 22-Jährige mit höhnischem Lachen – und nennt sie "lächerlich":
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Kai Müller
Wasmeier fühlt mit Dürr nach Slalom-Drama bei Olympia
Er kennt den bitteren Moment selbst nur zu gut: Der zweimalige Olympiasieger Markus Wasmeier drückt sein Mitgefühl mit Skirennfahrerin Lena Dürr nach dem Slalom-Drama bei den Olympischen Winterspielen in Italien aus. „Da hat sie jetzt einer der schlimmsten Momente getroffen“, sagt der 62-Jährige der Nachrichtenagentur DPA.
Dürr hat als Zweitplatzierte nach dem ersten Lauf im zweiten Durchgang bereits am ersten Tor eingefädelt. Der Traum vom ersten Einzel-Edelmetall bei Olympischen Spielen ist für Dürr damit geplatzt. „Dieser Sport kann ganz schön gnadenlos sein“, sagt Wasmeier und fügt hinzu: „Jetzt wird absolute Leere drin sein in ihr und Traurigkeit und das ist halt eine schreckliche psychische Situation.“ Es siegt die US-Dominatorin Mikaela Shiffrin.
Wasmeier war 1988 bei den Winterspielen in Calgary als Topfavorit im Super-G ein ähnliches Missgeschick passiert wie Dürr. Er fädelte beim ersten Tor ein. „Das Déjà-vu ist gleich gekommen bei mir. Das ist so unfassbar als Athlet. Du kommst dir vor, als wenn du irgendwo im Weltall ausgesetzt wärst“, sagt Wasmeier.
Markus Wasmeier. Sven Hoppe / DPA
„Das Déjà-vu ist gleich gekommen bei mir. Das ist so unfassbar als Athlet. Du kommst dir vor, als wenn du irgendwo im Weltall ausgesetzt wärst“Zweimaliger Olympiasieger Markus Wasmeier
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AFP · DPA · Reuters · SID