Ein Straftäter fliegt bei den Olympischen Spielen auf. Deutschlands Eishockey-Cracks feiern bei Olympia einen Auftakt nach Maß. Alles Wichtige im stern-Newsblog.
Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte.
Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor
Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern. Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.
Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Tim Schulze
Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nach ihrer vorläufigen Suspendierung wegen eines positiven Dopingbefunds nun doch bei den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat starten. Das entschied das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado. Zuvor war der Fall von der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshof Cas in Mailand dorthin verwiesen worden. Die 24-jährige Passler ist gegen ihren Olympia-Ausschluss mit einem entsprechenden Antrag vorgegangen und hat damit Erfolg.
Passler hat gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympia-Teilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie ist bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Nado positiv auf Letrozol getestet worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Die Biathletin argumentiert, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen.
Passler hat gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympia-Teilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie ist bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Nado positiv auf Letrozol getestet worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Die Biathletin argumentiert, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen.
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Kai Müller
Doppel-Olympiasieger Max Langenhan passiert ein „kleiner Fauxpas“: Als Friedrich Merz anruft, drückt er die Nummer weg und beschäftigt sich lieber mit zwei anderen Promis:
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Kai Müller
Olympia-Besuch wird Dieb zum Verhängnis
Die Reise zu den Olympischen Winterspielen in Italien wird einem kriminellen Eishockey-Fan aus der Slowakei zum Verhängnis. Der 44 Jahre alte Mann wird auf einem Campingplatz am Stadtrand von Mailand festgenommen, weil gegen ihn in Italien bereits seit 2010 ein Haftbefehl vorliegt. Damals war er wegen einer Serie von Diebstählen in Geschäfte von einem Gericht in Bozen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Der Slowake, der sich für das Spiel der Slowakei gegen Finnland in der neuen Eishockey-Arena von Mailand bereits ein Trikot in den Nationalfarben angezogen hatte, wurde nach italienischen Medienberichten von der Festnahme völlig überrascht. Er wehrte sich auch nicht dagegen. Der nächste Weg führte ihn dann nicht in die Sporthalle, sondern ins Gefängnis: Dort muss er nun eine Reststrafe von fast einem Jahr verbüßen.
Auf die Spur kam die Polizei dem Slowaken aus der Nähe von Bratislava, weil er sich mit seinem Namen ins Unterkunft-Melderegister eingetragen hatte. Das Spiel endete übrigens 4:1 für die Slowakei.
Der Slowake, der sich für das Olympia-Match der Slowakei gegen Finnland bereits ein Trikot in den Nationalfarben angezogen hatte, wurde von der Festnahme völlig überrascht. David McIntyre / Imago Images
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Kai Müller
Eilverfahren um Ausschluss von Ukrainer Heraskewytsch läuft
Das Eilverfahren um den Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch von den olympischen Skeleton-Wettbewerben hat in einem Hotel in Mailand begonnen. Der 27-Jährige kämpft in einer Anhörung vor der Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofes Cas gegen die Entscheidung des zuständigen Weltverbandes IBSF, ihn von den Rennen in Cortina d'Ampezzo zu disqualifizieren.
Hintergrund ist, dass Heraskewytsch sich geweigert hatte, auf das Tragen eines vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu verzichten.
Das IOC untersagt politische Botschaften während der Wettkämpfe und hatte den Ukrainer mehrfach aufgefordert, einen anderen Helm zu verwenden. Heraskewytsch argumentiert, es habe bereits ähnliche Fälle bei Olympia ohne drastische Sanktionen gegeben, und sieht keinen Regelbruch.
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Rune Weichert
Deutschlands Eishockey-Team startet mit Sieg gegen Dänemark
Deutschlands Eishockey-Nationalteam startet mit einem Sieg gegen Dänemark ins Olympia-Turnier. Die von Superstar Leon Draisaitl angeführte Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes gewinnt dank der NHL-Stürmer 3:1 (1:1, 2:0, 0:0).
Tim Stützle von den Ottawa Senators (25. Minute/31.) gelingt ein Doppelpack, Edmontons Draisaitl selbst trifft bereits nach 23 Sekunden für das Team von Bundestrainer Harold Kreis. Für Dänemark ist Oscar Mölgaard (14.) erfolgreich. Am Samstag (12.10 Uhr/ARD und Eurosport) geht es für Deutschland in Mailand weiter, dann trifft der Olympia-Zweite von 2018 auf Lettland.
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Rune Weichert
Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund präsentiert sich drei Tage nach dem Gold von der Normalschanze auch beim Umzug auf die große Schanze von Predazzo in Medaillenform. Der 25-Jährige belegt in den drei Durchgängen des ersten Trainingstages die Plätze sechs und zweimal zwei.
Für die klare Tagesbestweite sorgt der slowenische Topfavorit Domen Prevc, der den letzten Durchgang mit 143,5 m gewinnt. In Durchgang eins und zwei liegt Prevc allerdings hinter Raimund, dort setzen sich der Österreicher Jan Hörl und der Japaner Ren Nikaido an die Spitze.
Für die klare Tagesbestweite sorgt der slowenische Topfavorit Domen Prevc, der den letzten Durchgang mit 143,5 m gewinnt. In Durchgang eins und zwei liegt Prevc allerdings hinter Raimund, dort setzen sich der Österreicher Jan Hörl und der Japaner Ren Nikaido an die Spitze.
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Rune Weichert
Der Ukrainer Wladyslaw Heraskewytsch will seine nachträgliche Teilnahme am olympischen Skeleton-Wettbewerb einklagen. Der 27-Jährige zieht gegen seine Disqualifikation vom Donnerstagmorgen vor die Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes CAS. Der WM-Vierte beantragt die Aufhebung der Entscheidung der Jury des Weltverbandes IBSF und "als einstweilige Maßnahme des CAS die Wiederaufnahme mit sofortiger Wirkung in die Olympischen Winterspiele 2026 oder alternativ die Durchführung eines vom CAS überwachten offiziellen Laufs bis zur endgültigen Entscheidung des Wettkampfs", wie der Gerichtshof mitteilt.
Es werde zunächst ein "operativer Beschluss" erwartet, also ein Urteil ohne Begründung. Zum derzeitigen Zeitpunkt sei es vonseiten der Ad-hoc-Kammer des CAS "nicht möglich, einen genauen Zeitrahmen für eine operative Entscheidung anzugeben".
Heraskewytsch hatte beabsichtigt, im Wettkampf einen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten zu tragen, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben, was vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen wurde.
Heraskewytsch hatte zuvor dem IOC und der IBSF mitgeteilt, dass er den Helm tragen würde, auch nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass er unter diesen Umständen nicht zugelassen würde. Der Helm wurde von ihm bereits während der Skeleton-Trainingseinheiten der Winterspiele verwendet.
Es werde zunächst ein "operativer Beschluss" erwartet, also ein Urteil ohne Begründung. Zum derzeitigen Zeitpunkt sei es vonseiten der Ad-hoc-Kammer des CAS "nicht möglich, einen genauen Zeitrahmen für eine operative Entscheidung anzugeben".
Heraskewytsch hatte beabsichtigt, im Wettkampf einen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten zu tragen, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben, was vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen wurde.
Heraskewytsch hatte zuvor dem IOC und der IBSF mitgeteilt, dass er den Helm tragen würde, auch nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass er unter diesen Umständen nicht zugelassen würde. Der Helm wurde von ihm bereits während der Skeleton-Trainingseinheiten der Winterspiele verwendet.
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Tim Schulze
Deutsche Rodler gewinnen Olympia-Gold in der Team-Staffel
Die deutschen Rodler haben es schon wieder getan: Sie gewinnen Gold, diesmal in der Team-Staffel. Das Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt krönt sich als Teil der Staffel durch seinen insgesamt siebten Olympiasieg zu Deutschlands erfolgreichsten Athleten bei Winterspielen überhaupt.
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Tim Schulze
Super-G-Siegerin Federica Brignone schreibt großartige Comeback-Geschichte
Bei der Siegerehrung strahlt sie und formt mit ihren Händen ein Herz: Die italienische Skirennfahrerin Federica Brignone gewinnt Gold im Super-G – ein Erfolg, der nicht unbedingt erwartbar war. Während die Deutsche Emma Aicher wie einige andere Favoritinnen von der Strecke abkam, rast Brignone unwiderstehlich als Schnellste in Cortina über die Ziellinie.
Was ihren Sieg so besonders macht, ist die schwere Verletzung, die sich Brignone erst vor zehn Monaten zugezogen hat. Im April vergangenen Jahres hat sich die Mailänderin bei den vergleichsweise unbedeutenden italienischen Meisterschaften schwer am Knie verletzt. Sie erleidet bei ihrem Sturz in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss – eine Horror-Diagnose. Jetzt holt sie bei ihren Heimspielen Gold – mehr geht nicht.
Was ihren Sieg so besonders macht, ist die schwere Verletzung, die sich Brignone erst vor zehn Monaten zugezogen hat. Im April vergangenen Jahres hat sich die Mailänderin bei den vergleichsweise unbedeutenden italienischen Meisterschaften schwer am Knie verletzt. Sie erleidet bei ihrem Sturz in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss – eine Horror-Diagnose. Jetzt holt sie bei ihren Heimspielen Gold – mehr geht nicht.
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Tim Schulze
Der Eishockey-Weltverband IIHF arbeitet an der Rückkehr der russischen und belarussischen Mannschaften. "Ich hoffe, Sie verstehen mich genau so, wie ich es gesagt habe: Wir wollen die belarussischen und russischen Teams so schnell wie möglich zurück. Denn das würde vor allem bedeuten, dass die Welt ein Stück besser wäre", sagt der französische IIHF-Präsident Luc Tardif am Donnerstag am Rande der Olympischen Spiele in Mailand.
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Thomas Krause
Curling-Männer gewinnen 5:4 gegen Norwegen
Die deutschen Curling-Männer gewinnen erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo. Die Auswahl um Kapitän Marc Muskatewitz besiegt Norwegen mit 5:4. Zum Auftakt hatte es gegen den Weltranglistenzweiten und Medaillenkandidaten Kanada eine knappe 6:7-Niederlage gegeben.
Mit einer starken dritten Runde (3:0), einem sogenannten End, legt die deutsche Mannschaft den Grundstein für den Erfolg über den Weltranglisten-Achten. Nächster Gegner des Teams von Bundestrainer Uli Kapp ist am Freitag (19.05 Uhr) Gastgeber Italien.
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Thomas Krause
Das deutsche Eishockey-Frauenteam bestreitet das Viertelfinale bei den Olympischen Winterspielen gegen Kanada am Samstag. Das Duell mit dem amtierenden Olympiasieger wird am Nachmittag (16.40 Uhr) im Anschluss an das Vorrundenspiel der deutschen Männer gegen Lettland (12.10 Uhr) in der kleineren Eishalle auf dem Messegelände in Mailand ausgetragen. Das teilt der Weltverband IIHF nach dem letzten Vorrundenspiel mit.
Für die deutschen Frauen ist es das erste olympische Viertelfinale überhaupt. Das Team von Trainer Jeff MacLeod, das sich erstmals seit 2014 wieder für Winterspiele qualifiziert hatte, ist in der K.-o.-Runde klarer Außenseiter.
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Thomas Krause
US-Skifahrerin bekommt Verlobungsring statt Medaille
Erst der Schreck, dann die freudige Überraschung: Skirennfahrerin Breezy Johnson hat nach einem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo zwar keine weitere Medaille bekommen, dafür aber einen Verlobungsring an den Finger. Ihr langjähriger Freund Connor Watkins machte der Amerikanerin im Zielbereich einen Heiratsantrag. Die Abfahrts-Olympiasiegerin habe „Ja“ gesagt, teilt das US-Ski-Team in den sozialen Medien mit und gratuliert.
„Es fühlt sich passend an, diese zwei meiner Lieben miteinander verbinden zu können“, sagt Johnson der Nachrichtenagentur AP zu dem Antrag bei Olympia. Die Spiele seien ein Ort, der etwas „Mystisches“ an sich habe. „Ich glaube, die meisten wollen bei den Olympischen Spielen das Beste erleben“, sagt die frisch verlobte Johnson. „Ich habe das einfach noch übertroffen.“
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Thomas Krause
Nörl und Ulbricht kollidieren beim Snowboardcross
Die deutschen Snowboardcross-Fahrer Martin Nörl und Leon Ulbricht sind im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele miteinander kollidiert und vorzeitig ausgeschieden. Nach einem guten Start lag Ulbricht zunächst vorn, ehe er auf den dritten Platz zurückfiel. In einer Linkskurve wurde es dann eng zwischen Nörl, Ulbricht und dem US-Amerikaner Nick Baumgartner – zu eng. Ein Kontakt beendete die Hoffnungen der beiden deutschen Starter.
„Ich bin gerade auf jeden Fall noch dabei, das zu verarbeiten. Das ging alles so schnell. Plötzlich war mein Brett weg und ich lag auf dem Rücken“, sagte Ulbricht, der jedoch keine Vorwürfe in Richtung der Konkurrenz äußerte: „Es ist einfach eine sehr unglückliche Situation gewesen – auch unter uns Teamkollegen natürlich. Sehr, sehr ärgerlich, aber auch schwierig zu vermeiden, weil das ist der Sport.“
Bereits im Achtelfinale war für Julius Reichle und Niels Conradt Schluss. Die Goldmedaille holte wie schon 2022 in Peking Alessandro Hämmerle aus Österreich.
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Tim Schulze
Bei IOC-Präsidentin Coventry fließen wegen Heraskewytsch Tränen
Der Fall des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch bewegt die Olympischen Spiele. Sogar bei IOC-Präsidentin Kirsty Coventry fließen Tränen, als sie vor die Medien tritt. Sie räumt ein, dass das IOC im Streit um den Erinnerungshelm an gefallene ukrainische Sportler gescheitert ist. „Leider sind wir nicht zu einer Lösung gekommen. Ich wollte ihn wirklich heute im Rennen sehen. Es war ein emotionaler Morgen", sagt sie.
Zuvor hat die Disziplinarkommission des IOC Heraskewytsch vom Wettbewerb ausgeschlossen. Begründung: Politische Botschaften sind verboten. Dazu zählt das IOC offenbar die Erinnerung an im Krieg gefallene Athleten. Dass Kirsty der Vorgang offenbar unangenehm ist („So sind die Regeln“), belegt ihre emotionale Reaktion.
Immerhin behält Heraskewytsch auf Betreiben Coventrys die Akkreditierung für Olympia. Das heißt, er kann sich weiterhin im olympischen Dorf und den meisten Bereichen aufhalten. Normalerweise ist das nach einem Ausschluss nicht mehr möglich.
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AFP · DPA · Reuters · SID