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2. Bundesliga: Bielefeld dominiert Rostock

Toller Auftakt für Arminia Bielefeld: Das Team des neuen Trainers Thomas Gerstner hat sich gegen Hansa Rostock verdient mit 3:1 durchgesetzt. "Im Moment passt alles", so das Fazit von Torschütze Giovanni Federico.

Arminia Bielefeld hat seine Aufstiegsambitionen mit einem starken Start in die 2. Fußball-Bundesliga untermauert. Zum Abschluss des ersten Spieltages besiegte die Mannschaft des neuen Trainers Thomas Gerstner am Montagabend Hansa Rostock verdient mit 3:1 (2:0).

Vor 17.600 Zuschauern in der Schüco-Arena trafen "Flic-Flac"-Künstler Christopher Katongo (29. Minute), Neuzugang Giovanni Federico (40.) und Innenverteidiger André Mijatovic (59./Foulelfmeter) für den Absteiger. Bei den harmlosen Rostockern erzielte Kai Bülow (50.) nur den zwischenzeitlichen Anschluss.

"Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen", sagte Gerstner. "Insgesamt haben wir fast alles so umgesetzt, wie wir das wollten." Auch Torschütze Federico war zufrieden: "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Im Moment passt alles."

Fünf Neuverpflichtungen von Anfang an

Nach einer mäßigen Anfangsphase riss Federico die Partie in der 25. Minute mit einem sehenswerten Fallrückzieher, der nur knapp über das Tor strich, aus der Lethargie. Ebenso spektakulär ging es kurze Zeit später weiter: Der sambische Nationalstürmer Katongo feierte seinen Kopfballtreffer nach schöner Flanke von Michael Delura mit mehreren Salti in Serie. Durch einen abgefälschten Gewaltschuss aus 20 Metern baute Federico, der von Borussia Dortmund gekommen war, die Führung aus. Hansa-Innenverteidiger Orestes lenkte den Ball unhaltbar für Torwart Alexander Walke ins eigene Netz. Auch nach dem Gegentreffer von Bülow attackierte Bielefeld weiter und entschied die Partie eine halbe Stunde vor Schluss durch Mijatovic.

Gerstner setzte bei seinem Bielefelder Liga-Debüt zu Beginn neben Federico vier weitere Neuverpflichtungen ein. Als Ersatz für den abgewanderten Artur Wichniarek gab der Tscheche Pavel Fort den Alleinunterhalter im Sturm, blieb aber unauffällig. Bei den Rostockern gefiel einzig Marcel Schied, der in der Spitze einige Angriffe einleitete.

DPA / DPA

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