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Basketball: NBA-Hornissen unterliegen Nowitzkis Mavericks

Der deutsche Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist mit seinen Dallas Mavericks in der NBA weiter im Aufwind. Jetzt mussten die New Orleans/Oklahoma City Hornets dran glauben. Das Ergebnis fiel deutlich aus.

Auch die Hornissen haben gegen die Dallas Mavericks keinen Stich bekommen. Nach Kolben, Knickerbockern, Kavalieren, Kelten und Geiern wehrte die Mannschaft von Superstar Dirk Nowitzki am auch den Angriff der New Orleans/Oklahoma City Hornets ab und kam auf der letzten Etappe ihrer Auswärtstour in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einem 105:89-Erfolg.

Der Abschluss des elftägigen "Business-Tripps" wurde für die Texaner bei ihrem Lieblingsgegner zu einer Gala. Von Müdigkeit oder Reisestrapazen war auf der sechsten und letzten Station in Oklahoma City nichts zu spüren. "Das war eine schöne Reise", meinte Nowitzki nach dem 21. Sieg gegen die Hornets nacheinander. Die letzte Niederlage hatte es am 17. November 1999 gegeben. Damals waren die Hornissen noch in North Carolina zu Hause, das Team hieß Charlotte Hornets und gewann mit 104:99. Die nun auf 21 Pleiten angewachsene Niederlagenserie ist die längste im gesamten US-Profisport.

"Wir wollten auf diesem Trip als Team besser werden. Denn in den Playoffs musst du auswärts Spiele gewinnen. Und wir haben uns jetzt selbst bewiesen, dass wir das können", betonte Jason Terry. Nur einmal kurz sah es anderes aus, als die Hausherren im zweiten Viertel nach einem 28:38-Rückstand elf Punkte nacheinander erzielten und 39:38 in Führung gingen. Dallas antwortete jedoch umgehend mit einer eigenen 11-Zähler-Serie und ging mit einem 56:44 in die Pause.

Dienstreise schnell beendet

"Wir haben versucht, hart zu arbeiten und den Ball schnell laufen zu lassen. Und jeder hat heute mal geworfen", sagte Nowitzki mit Blick auf die zehn erfolgreichen Schützen seines Teams. Der Würzburger kam auf 15 Zähler. Für ihn sowie für die anderen beiden Führungsspieler Josh Howard und Jason Terry, war die Dienstreise bereits nach dem dritten Viertel beendet. Da lag Dallas 84:59 in Front und der Gegner am Boden. "Ich glaube, meine Spieler haben da einen Riesen-Berg vor sich gesehen, den sie kein bisschen bewegen konnten. Obwohl sie mir gesagt haben, sie hätten es versucht", meinte ein enttäuschter Hornets-Trainer Byron Scott.

Obwohl sein Pendant, Avery Johnson im Schluss-Viertel ausschließlich Bankspieler aufbot, führte Dallas zwischenzeitlich sogar mit 31 Punkten. Erfolgreichster Werfer der "Mavs" war Josh Howard mit 25 Zählern. Zu einem Auswärtserfolg kamen auch die Seattle Supersonics mit ihrem deutschen Assistenztrainer Detlef Schrempf. Bei den Minnesota Timberwolves gewannen die Supersonics mit 114:106. Dabei erzielte Rashard Lewis 35 Punkte. Auf lediglich 23 Zähler kam diesmal Kobe Bryant bei der überraschenden 86:88-Heimniederlage seiner Los Angeles Lakers gegen Liga-Schlusslicht Memphis. In den vergangenen fünf Partien hatte Bryant mindestens 43 Punkte erzielt.

Heiko Oldörp/DPA / DPA

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