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Michael Ojo Nach Corona-Infektion: Basketball-Profi bricht während Training zusammen und stirbt

Nigerianischer Basketball-Profi Michael Ojo
Basketball-Profi Michael Ojo
© Gary Mccullough / Picture Alliance
Der nigerianische Basketball-Profi Michael Ojo ist während einer Trainingseinheit in Belgrad gestorben. Er hatte sich offenbar zuvor mit dem Coronavirus infiziert, berichten lokale Medien.

Er wollte sich bei seinem ehemaligen Verein Roter Stern fit halten, nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde. Doch am vergangenen Freitag brach Michael Ojo bei einer Trainingseinheit im Stadion Partizana, in der serbischen Hauptstadt Belgrad, plötzlich zusammen.

Der 2,16 Meter große Basketball-Profi wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht – und verstarb wenig später. Er wurde 27 Jahre alt. "Mit großer Trauer gibt Roter Stern Belgrad bekannt, dass unser ehemaliger Spieler Michael Ojo in Belgrad verstorben ist", heißt es in einer Twitter-Mitteilung des Vereins. "Er war 27 Jahre alt. Großartiges Mitglied unseres Clubs, Meister, super Mannschaftskamerad, toller Mann."

Michael Ojo sei zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden

Wie nun lokale Medien berichten, soll Ojo sich offenbar zuvor mit dem Coronavirus infiziert haben. Allerdings hatte er sich wieder erholt. Tests hätten ergeben: Sein Körper habe Antikörper entwickelt. Er sollte daraufhin wieder anfangen, langsam zu trainieren. Doch Ojo habe schon wieder mit Workouts begonnen. Dabei hatten ihm die Ärzte davon abgeraten, ausgiebig zu trainieren. Am Freitag brach er dann bei einer Trainingseinheit zusammen. Die Todesursache soll nun ein Herzinfarkt gewesen sein.

Michael Ojo hatte an der Florida State University studiert. Nachdem er den Sprung in die NBA, die größte Basketballliga der Welt, verpasst hatte, setzte er seine Profikarriere in Serbien fort. Dort spielte er in den vergangen zwei Jahren für Roter Stern Belgrad.

Quellen: Europhoops / "Bild"

rpw

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