BASKETBALL Wunderkind im Pech


Zwei Tage nach seiner unglücklichen Sehnenverletzung lief der deutsche Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki zur Hochform auf, doch zum Sieg konnte er die Dallas Mavericks nicht führen.

Zwei Tage nach seiner unglücklichen Sehnenverletzung lief der deutsche Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki zur Hochform auf, doch zum Sieg konnte er die Dallas Mavericks nicht führen. Durch einen totalen Einbruch in den Schlussminuten bezogen die Texaner bei den Utah Jazz mit einem 98:107 ihre neunte Saison-Niederlage. Das Nowitzki-Team war 4:53 Minuten vor Spielende noch mit 97:89 in Führung gegangen. Danach gelang jedoch nichts mehr. Bei Utah spielten dagegen die Routiniers Karl Malone (30 Punkte) und John Stockton (21) ihre ganze Erfahrung aus und gaben dem Spiel noch eine unerwartete Wende.

Bester Akteur auf dem Feld

Mit 27 Punkten und zehn Rebounds erwies sich Nowitzki erneut als erfolgreichster Mavericks-Akteur. »In den letzten Minuten waren wir völlig hilflos«, bilanzierte er verärgert. Erst die große Enttäuschung am vorigen Samstag, als er sich beim Anziehen seines zu kleinen Basketballschuhs eine Sehnenverletzung am linken Knöchel zuzog und somit dass langersehnte Duell gegen Mega- Star Michael Jordan und dessen Washington Wizards nur von der Auswechselbank miterleben konnte. Und nun auch noch das sportliche Desaster.

Völlig schmerzfrei

»Wir sind in einer kleinen Krise«, stellte der Ex-Würzburger fest, nachdem die Mavericks ihre letzten drei Spiele verloren haben, »was absolut unnötig war.« Dass er wieder voll mitwirken konnte, sei das einzig Positive gegen Utah gewesen. »Ich habe mich zwei Tage mit Strom und Eis behandeln lassen und bin jetzt völlig schmerzfrei«, sagte der 23-Jährige. Trotz der Negativ-Serie bleiben die Mavericks (12 Siege) nach 21 Spielen in der Midwest Division hinter den San Antonio Spurs (14/4) und den Minnesota Timberwolves (13/5) auf dem dritten Tabellenplatz. Utah (10/11) liegt auf Rang 4.


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