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Eishockey DEL-Playoffs - Straubing überrascht in Wolfsburg


Für eine Überraschung sorgten die Straubing Tigers, die sich in Wolfsburg 2:1 durchsetzten. Mannheim schlug die Freezers mit 4:0, der ERC Ingolstadt kam zu einem späten 5:3 gegen die DEG.

Ernüchterung herrscht bei den Grizzlys: Als heimstärkstes Team der Vorrunde war der Vizemeister in die K.o.-Phase gestartet - doch cleverer agierten vor nur 2.406 Zuschauern die Gäste.

Zum Erfolgsgaranten wurde bei den Niederbayern dabei der wiedergenesene Barry Brust, der besonders in der turbulenten Anfangsphase in einer temporeichen Partie immer die Übersicht behielt und die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung trieb.

Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt ging Straubing durch Calvin Elfring (34.) in Führung, kurz vor der Pause war es eine Einzelleistung von Carsen Germyn (40.), der die Führung der Gäste auf 2:0 ausbauen konnte.

Nach dem Treffer von John Laliberte in der 50. Minute, als Straubing in doppelter Unterzahl agieren musste, der Wolfsburger Coach zudem Daniar Dshunussow durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Der Ausgleich blieb den Grizzly Adams jedoch versagt.

Adler legen vor

In einem zunächst hart umkämpften Match in Mannheim waren es die Abgeklärtheit der Adler vor dem Tor und individuelle Fehler der Norddeutschen, die den Ausschlag gaben.

Im ersten Drittel blieb die Partie torlos, doch das änderte sich mit Beginn des zweiten Spielabschnitts schnell, als Adam Mitchell aus dem Slot den freistehenden Ronny Arendt (41.) bediente, der John Curry im Tor der Freezers erstmals schlagen konnte. Mit dem Treffer zum 2:0 durch Christoph Ullmann (30.) bauten die Adler ihre Führung aus und gewannen zunehmend an Sicherheit.

Nach dem schnellen 3:0 im Schlussabschnitt durch Yanick Lehoux (42.), der den Hamburger Goalie Curry mittels eines Schusses aus der Hintertorposition überwinden konnte - vom Rücken Currys prallte die Scheibe ins Netz - war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzt Ken Magowan (57.) in doppelter Überzahl mit seinem Tor zum 4:0. "Wir müssen disziplinierter sein", forderte Freezers-Coach Benoit Laporte vor dem zweiten Duell am Freitag in der Hansestadt

Panther mit dem besseren Endspurt

Lange spannend blieb es bei der Begegnung zwischen dem ERC Ingolstadt und der DEG. Nachdem die Gäste früh durch Jeff Ulmer (6.) in Überzahl in Führung gegangen waren, konnte Ingolstadt die Partie im Startabschnitt noch durch Jared Ross (11.) und Derek Hahn (20.) zu ihren Gunsten drehen. Auch die beiden Ingolstädter Treffer fielen in Überzahl.

Zwar gelang es Thomas Greilinger mit der 27. Minute, die Führung für die Ingolstädter auszubauen. Doch mit einem Doppelschlag von Tyler Beechey (35./37.) kam Düsseldorf wieder ins Spiel zurück, ein Remis, das bis zur zweiten Pause hielt, zumal Christoph Gawlik einen Penalty für Ingolstadt nicht nutzen konnte.

Auf die Entscheidung mussten die Zuschauer bis zur Schlussphase warten. Zunächst traf ausgerechnet Gawlik, der beim Penalty noch vergeben hatte, bei einem Sololauf gegen Bobby Goepfert. Und als die DEG den Goalie vom Eis nahm, machte Joe Motzko mit einem Emptynettor elf Sekunden vor dem Ende alles klar mit dem Treffer zum 5:3.

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