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Eishockey Eisbären Berlin und Adler Mannheim mit zweitem Erfolg


Das Traumfinale ist noch nicht perfekt, aber mit insgesamt drei Beinen stehen die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim im Endspiel um die DEL-Meisterschaft. Beide Teams bestätigten ihre Auftakterfolge und brauchen noch einen Sieg, um die Serie perfekt zu machen. Für Straubing und Ingolstadt scheint der Weg beendet.

Titelverteidiger Eisbären Berlin und Adler Mannheim marschieren im Gleichschritt Richtung DEL-Finale. Beiden Teams fehlt nur noch ein Sieg für den Einzug ins Endspiel. Sowohl die Adler als auch die Eisbären verbuchten am Samstag jeweils den zweiten Halbfinal-Erfolg im zweiten Playoff-Spiel.

Die Berliner siegten in Straubing mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0) und wiederholten damit das Ergebnis vom Donnerstag. Mannheim schlug den ERC Ingolstadt zu Hause 4:3 (2:0, 2:2, 0:1) und bestätigte den Erfolg in der Fremde. Die dritte Halbfinal-Runde, die schon die letzte sein könnte, findet am Ostermontag statt.

In den Endspielen könnte es zum Traumfinale der beiden DEL-Rekordmeister kommen. Mannheim und Berlin - beide holten bisher je fünf Titel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) - standen zuletzt vor sieben Jahren gegeneinander im Finale.

Berlin ohne Probleme

Die Berliner gingen vor 5854 Zuschauern am Pulverturm nach elf Minuten durch Darin Olver in Führung. Diese baute Nicholas Angell (13.) aus, bevor René Röthke (18.) den Anschluss schaffte. James Sharrow (33.) stellte im zweiten Drittel den alten Abstand wieder her. Florian Busch (57.) sorgte im turbulenten Schlussdrittel für den Endstand.

12 Minuten vor Spielende kassierte der Berliner André Rankel nach einem bösen Check eine Matchstrafe. Die Gäste, die ihren großen Rückhalt in ihrem Keeper Rob Zepp hatten, überstanden danach fünf Minuten in Unterzahl ohne Gegentor.

Mannheim muss kämpfen

Vor 13.000 Zuschauern in Mannheim hatten die Gastgeber einen Blitzstart hingelegt. Nach 1:54 Minuten führten sie durch Shawn Bell, der ein Break im Nachschuss erfolgreich beenden konnte. Christoph Ullmann (16.) vergrößerte den Vorsprung. Erneut hatte Yanick Lehoux den Angriff eingeleitet und Ullmann mit einem Traumpass durch den Slot bedient. 

Aber die Ingolstädter kämpften sich im zweiten Drittel zurück und lieferten dem Favoriten anders als am Donnerstag beim 1:4 ein Spiel auf Biegen und Brechen. Den knappen Mannheimer Erfolg stellten Craig MacDonald (32.) und Ullmann (35.) mit seinem zweiten Treffer sicher. Für Ingolstadt trafen zweimal Rick Girard (21./48.) und Derek Hahn (36.).

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