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Eishockey Freezers unterliegen Eisbären auch im dritten Spiel


Mit dem fünften Sieg in Serie konnten sich die Eisbären in einer Nachholpartie des 17. Spieltages beim 6:2 gegen Hamburg bis auf drei Punkte an Tabellenführer Mannheim heranarbeiten und sich auf den zweiten Tabellenplatz verbessern.

Zwei Tage nach dem 3:1-Sieg der Berliner in Hamburg konnten der amtierende Meister den Erfolg auf heimischem Eis gegen den Bruderclub wiederholen, es war bereits der dritte Sieg der Berliner gegen Hamburg in dieser Saison. Dabei erlebten die 14.000 Zuschauer in der O2-World in Berlin drei sehr unterschiedliche Drittel.

Während bei den Berlinern mit Stefan Ustorf, Dominik Bielke, Mads Christensen und Denis Pederson vier Akteure verletzungsbedingt nicht spielen konnten, fehlte bei den Freezers mit Colin Murphy lediglich ein Spieler. Bei den Berlinern war Nick Angell zurück in die Mannschaft gekehrt, der beim Spiel in Hamburg vom Sonntag noch eine Sperre absitzen musste.

Eisbären dominieren

Die Zuschauer erlebten eine sehr intensive Partie, die im ersten drittel von zahlreichen Strafen geprägt war. Eine solche führte auch zum ersten Treffer der Partie. Nach einer Strafe gegen Christoph Schubert waren die Eisbären, die über das beste Überzahlspiel der DEL verfügen, durch einen Treffer von Frank Hördler (10.) in Führung gegangen, der einen Abpraller nach einem Schuss von Richie Regehr verwerten konnte. Knappe drei Minuten später traf Regehr selber zum 2:0. Und als Julian Talbot (13.) kurz darauf in Unterzahl die Berliner Führung auf drei Treffer ausbauen konnte, schien die Partie schon sehr frühzeitig entschieden.

Danach wurde die Partie ruppiger. Thomas Oppenheimer (2+2) und Darin Olver (2+2+10) kassierten Strafen nach einer Auseinandersetzung. Dazu kamen kleinere Auseinandersetzungen zwischen Spielern beider Teams, die in einer Schlägerei zwischen Nick Angell und Charlie Cook gipfelten, als letzterer ein vermeintliches Foul von Angell an seinem Teamgefährden Brett Engelhardt rächen wollte. Der Hamburger kassierte dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Freezers drehen das Spiel ... fast

Im zweiten Drittel zeigte das Spiel ein völlig anderes Gesicht. Plötzlich waren es die Gäste, die die Partie dominierten, Berlin wirkte passiv und sah sich nach Treffern durch Serge Aubin (31.), der ein Zuspiel von Rainer Köttstorfer verwerten konnte, und Jerome Flaake (38.) nach Vorarbeit von David Wolf plötzlich in Bedrängnis. Berlin kam im zweiten Drittel kaum zu Chancen und hatte Glück, mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt starten zu können.

Zwei Patzer entscheiden das Spiel

Der Schlussabschnitt war ein Match auf Augenhöhe. Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch, als die Hamburger sich zwei verhängnisvolle Aufbaufehler leisteten, die endgültig die Weichen zu Gunsten der Eisbären stellten. Zunächst verzockte sich Brendan Brooks in der Verteidigungszone, verlor gegen zwei Berliner die Scheibe,so dann André Rankel (47.) die Führung auf 4:2 ausbauen konnte. Dann spielte Jerome Flaake in der Vorwärtsbewegung einen Pass in die Kelle von Tyson Mulock (48.), der nur noch John Curry vor sich hatte, und dem Freezers-Goalie keine Abwehrchance ließ.

Als Jens Baxmann (57.) mit seinem ersten Saisontor den 6:2-Endstand herstellte, war die Partie längst entschieden. Durch den fünften Sieg in Folge konnten sich die Eisbären hinter Mannheim auf Platz zwei der Tabelle vorarbeiten. Am Freitag müssen sie in Köln antreten. Für die Freezers geht es dann zum Gastspiel in die Kurpfalz.

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