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Eishockey Kölner Haie unterliegen Eisbären Berlin 2 -4


Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Spiel ihrer DEL-Viertelfinalserie gegen die Kölner Haie gewonnen. Zwei Tage nach dem 5:1 zum Auftakt, gewannen die Eisbären in Köln mit 4:2. 

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat im Playoff- Viertelfinale gegen die Kölner Haie den zweiten Sieg erkämpft. Die Berliner behielten in der Domstadt mit 4:2 (0:0, 4:2, 0:0) die Oberhand und liegen in der Best-of-seven-Serie mit 2:0 in Führung. Dem Meister fehlen noch zwei Siege, um ins Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einzuziehen.

Gegenüber der ersten Partie (1:5) zeigten sich die Haie deutlich verbessert. Durch taktische Veränderungen zwangen sie die Eisbären zu vielen Scheibenverlusten schon in der neutralen Zone und nahmen so den spielstarken Berlinern anfangs ihre Gefährlichkeit. Im Mitteldrittel zogen die Eisbären durch Treffer von Richard Regehr (21.), Barry Tallackson (22.) und Darin Olver (26.) auf 3:0 davon.

Mit dem klaren Vorsprung im Rücken verloren die Gäste in der Folge aber ihre Konzentration. Die Haie fanden mit einem Doppelschlag von Tino Boos (32.) und Felix Schütz (33.) zurück in die Partie. Mads Christensen (40.) glückte mit der Pausensirene das aus Berliner Sicht beruhigende 4:2.

Wolfsburg unter Druck

Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg steht indes schon nach dem ersten Match gegen Straubing unter Druck. Der Grund dafür hat einen Namen: Barry Brust. Der Tigers-Torhüter avancierte am Mittwochabend zum Matchwinner und sicherte den 2:1-Überraschungssieg. "Er hat überragend gehalten", lobte Coach Dan Ratushny und meinte: "Respekt".

Brust hatte vor dem Spiel sieben Wochen wegen einer Knieverletzung gefehlt - ehe er in Wolfsburg über sich hinauswuchs. "Unglaublich", nannte Teamkollege Alexander Dotzler den Auftritt seines Goalies. "Das war eigentlich gegen alle Regeln des Eishockeys!" Wolfsburgs Coach Pavel Gross fordert nun vor dem zweiten Spiel am Freitag in Straubing: "Wir müssen mehr Druck auf das Tor ausüben."

Auch in Hamburg herrschte nach dem 0:4 gegen die Adler Mannheim Ernüchterung. Coach Benoit Laporte bemängelte vor allem die mangelnde Disziplin vor den Gegentoren. Sein Gegenüber Harold Kreis bremste die Euphorie nach dem klaren Sieg: "Am Freitag steht es wieder 0:0."

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