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Golf: Charlie Wi verteidigt Führung in Pebble Beach

Charlie Wi konnte seine Führung in Pebble Beach zwar verteidigen, für seinen ersten Sieg auf der US Tour muss er sich am letzten Tag aber steigern. Von hinten drängen mit Tiger Woods und Phil Mickelson zwei Routiniers.

Charlie Wi zehrt auch nach dem dritten Tag beim AT and T Pebble Beach National Pro-Am der US PGA Tour noch von seiner Traumrunde am ersten Tag. Der Sükoreaner führt nach einer 69er Runde und insgesamt 199 Schlägen noch mit drei Schlägen Vorsprung vor Ken Duke. Dahinter lauern mit Tiger Woods (203), Phil Mickelson (205) und Dustin Johnson (205) aber drei Spieler, denen am Schlusstag alles zuzutrauen ist.

Bei dem auf drei verschiedenen Plätzen ausgetragenen Turnier - Monterey Peninsula (Par-70), Spyglass Hill (Par-72) und Pebble Beach (Par-72) -, bei dem die Profis jeweils mit einem Amateur zusammen auf die Runde gehen, werden Woods und Mickelson am vierten Tag gemeinsam auf die Runde gehen. Zusammen kommen die beiden Routiniers auf 110 Turniersiege auf der US Tour – in Sachen Erfahrung muss sich Wi also warm anziehen.

"Ich habe es selbst in der Hand"

Am dritten Tag hielt Wi dem Druck des Führenden aber souverän stand, immerhin spielte er auf dem schwierigen Spyglass Hill. Er kam ohne Bogey durch den Tag und kam wie schon am zweiten Tag mit einer 69 ins Clubhaus. "Es ist völlig egal, was die Spieler hinter mir machen", sagte Wi bei pgatour.com auf die Konkurrenz angesprochen. "Ich habe es selbst in der Hand, wie das Turnier enden wird."

Die Leistung von Woods wird Wi möglicherweise trotzdem Respekt einflößen. Denn die ehemalige Nummer eins der Welt arbeitet sich Stück für Stück zurück an die Weltspitze. Nach den durchschnittlichen ersten neun Löchern mit nur einem Birdie wäre er vor Monaten wohl noch in Grübeln gekommen. Doch das Selbstvertrauen ist zurück und so steigerte er sich und schaffte noch fünf weitere Birdies.

"Mit den Veränderungen in meinem Schwung wollte ich vor allem konstanter und sicherer werden", sagte Woods nach der 67er Runde, die ihn auf den dritten Platz brachte. "Und mittlerweile sehe ich erste Erfolge."

Alex Cejka verpasste dagegen den Cut und muss weiter um seine Tourkarte bangen. Cejka spielte in Monterey Peninsula vier über Par und verpasste die Qualifikation für die vierte Runde mit insgesamt 215 Schlägen nur um einen Schlag. Für den Deutschen geht es derzeit darum, seine fünf bewilligten Turnierstarts dank Medical Extension zu nutzen, um sich in die Top 125 der Moneylist 2011 zu spielen und seine Tourkarte zu sichern.

sportal.de / sportal

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