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Golf: Mahan und Baddeley führen beim Tour Championship

Die Rechenspiele haben begonnen, am Ende sollen zehn Millionen Dollar rausgekommen: Die beiden Führenden bei der Tour Championship, Hunter Mahan und Aaron Baddeley, bleiben gelassen. Luke Donald und Webb Simpson hegen derweil größere Hoffnungen im Rennen um den Jackpot.

Der dritte Tag bei einem Turnier heißt Moving Day und beim Finale des FedEx-Cups in Atlanta, der Tour Championship, wurde deutlich, warum das so ist. Aaron Baddeley aus Australien (64 Schläge) und Hunter Mahan aus den USA (66) erwischten richtig gute Runden und bewegten sich auf dem Leaderboard ganz nach vorne auf den geteilten ersten Platz. 

Die Chancen auf den großen Jackpot für den Gesamtsieger des FedEx Cups hat aber auch Luke Donald, sogar der Führende der Gesamtwertung, Webb Simpson, ist noch nicht ganz aus dem Rennen. Bei dem Turnier geht es um einen Siegerscheck in Höhe von 1,4 Millionen US Dollar, der Jackpot ist zehn Millionen Dollar wert.

Adam Scott fiel ab

Aber zunächst nehmen Baddeley und Mahan zwei Schläge Vorsprung mit auf die Schlussrunde (insgesamt 201 Schläge). Ärgste Verfolger sind Jason Day (Australien) und der Südkoreaner K.J. Choi (203 Schläge). Nicht gut lief es für Adam Scott. Der Australier hatte nach zwei Runden noch geführt, büßte mit 74 Schlägen aber seine tolle Ausgangsposition ein (206). 

Zu Beginn des Turniers gab es fünf Spieler, die sich ganz oben im Ranking Hoffnungen auf den FedEx Cup machen durften. Webb Simpson, Dustin Johnson, Justin Rose, Luke Donald und Matt Kuchar. Von diesen fünf ist vor allem Luke Donald noch im Rennen (204). Donald spielte eine 70er Runde am letzten Tag und ist heiß auf den Gesamtsieg. "Das ist immer noch mein Ziel“, so der Engländer laut pgatour.com. “Ich liege nur drei Schläge zurück, habe immer noch eine gute Chance.“

Die Rechenspiele beginnen

Webb Simpson liegt zwar acht Schläge im Kampf um die Tour Championship zurück, kann aber ebenfalls noch den Gesamtsieg holen. "Ich hatte gedacht, die ersten fünf in der Gesamtwertung würden ihre Sache etwas besser machen, aber ich glaube deshalb sind es ja die Playoffs, wo jeder noch die Chance hat, das Turnier zu gewinnen. Das macht doch gerade den Reiz aus“, sagte Webb Simpson. 

Der Führende der Tour Championship, Hunter Mahan, will sich mir Rechenspielen um den Gesamtsieg im FedEx Cup nicht beschäftigen. "Ich bin nicht so gut in Mathe, dass ich ausrechnen könnte, was die anderen machen müssten, damit ich gewinne", so Mahan mit einem Augenzwinkern. Mahan müsste die Tour Championship gewinnen und Webb Simpson dürfe nur als 13. oder schlechter abschneiden. Diese Rechenspiele kann man so weiter führen.

Dustin Johnson dürfte nur 5. oder schlechter werden, Justin Rose geteilter 3. oder schlechter, Luke Donald ebenfalls nur 3. oder schlechter. Matt Kuchar sogar geteilter 2. oder schlechter. Brandt Snedeker ebenfalls geteilter 2. oder schlechter. All diese Szenarios sind denkbar. "Es könnte so viel passieren, man sollte sich keinen Kopf darüber machen, das ist eine dieser Situationen, in denen man nicht jede Eventualität berechnen kann. Webb Simpson kann am 18 Loch ein Birdie spielen und alles ist vorbei.“

sportal.de / sportal

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