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Golf Siem führt bei den KLM Open - Kaymer chancenlos


Als Titelverteidiger bei den KLM Open wollte Martin Kaymer wieder um den Sieg mitspielen. Doch mit einer 74 landete der Deutsche am ersten Tag nur auf Rang 138. In Führung liegt stattdessen Marcel Siem.

Der erste Tag der KLM Open hatte zunächst nur wenig mit professionellem Golfsport zu tun. Zunächst kämpften die Veranstalter mit offenkundig vorsätzlich zerstörten Grüns. Als die Schäden repariert wurden, setzte starker Regen ein und es kam zu weiteren Verzögerungen.

Als dann gespielt wurde, erlebte Titelverteidiger Martin Kaymer ein böse Überraschung. Der Deutsche kam mit den schwierigen Bedingungen überhaupt nicht zurecht, spielte eine schwache 74er Runde und geht auf Position 138 in den zweiten Tag. An der Spitze liegt überraschend Marcel Siem, der nach einer 65 zusammen mit Simon Dyson (ENG) führt.

Die Form stimmt - eigentlich

Dabei ging Kaymer sehr optimistisch in die Mission Titelverteidigung. Nach dem zweiten Platz beim European Masters wollte die Nummer drei der Welt nachlegen. "Ich fühle ganz klar, dass in den nächsten Wochen der nächste Turniersieg folgen wird", sagte Kaymer vor dem Turnier in Hilversum gegenüber europeantour.com. "Ich schlage den Ball gerade sehr gut und ich mag den Platz."

Doch die nassen Bedingungen machten den ganzen Optimismus zunichte. Insgesamt leistete sich Kaymer fünf Bogeys und da er nur ein Birdie auf Bahn zwei schaffte, ging es mit vier Schlägen über Par ins Clubhaus.

Eagle für Siem

Siem, der schon in Crans Montana mit einer fulminanten Schlussrunde auf den zwölften Platz gespielt hatte, erwischte einen wirklichen Traumtag. Vier Birdies stand nur ein Bogey gegenüber, da ihm auf dem zwölften Grün aber sogar ein Eagle gelang, schloss Siem seine Runde mit mit 65 Schlägen und damit fünf unter Par ab.

Zusammen mit Siem an der Spitze liegt Simon Dyson. "Das ist der nasseste Kurs, auf dem ich je spielen musste", sagte Dyson bei der Rückkehr ins Trockene. Der Engländer konnte in Hilversum bereits 2006 und 2009 gewinnen und möchte einen Hattrick feiern.

Auch die anderen deutschen Starter sind vor Kaymer platziert. Der Heidelberger Florian Fritsch belegt mit 70 Schlägen den 34. Platz. Jochen Lupprian aus Burghausen und der Hamburger Sven Strüver konnten ihre Runde wegen Dunkelheit nicht beenden, beide liegen aber mit einem Schlag über Par.

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