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Handball HSV Hamburg siegt gegen die Füchse 24 -23


Beim Debüt von Interimscoach Jens Häusler tat sich der HSV Handball gegen die Füchse aus Berlin lange Zeit sehr schwer, dank einiger Umstellungen im zweiten Durchgang verhinderten die Hamburger einen erneuten Fehlstart.

Die Meisterschaft ist für den HSV Handball dank des schlechten Saisonstarts und der Dominanz des THW Kiel längst gelaufen, trotzdem wollten die Hamburger nach der EM-Pause den nächsten Fehlstart vermeiden. Während der Pause wurde Per Carlen als Trainer entlassen, der neue starke Mann an der Linie ist vorerst Jens Häusler und der Interimscoach startete mit einem glücklichen Sieg.

Gegen die Füchse Berlin siegte der HSV mit 24:23, Häusler hatte mit einigen taktischen Veränderungen durchaus einen großen Anteil am glücklichen Erfolg. Bester Werfer auf Hamburger Seite war Marcin Lijewski mit sechs Treffern, bei der Berlinern trafen Ivan Nincevic und Sven-Sören Christophersen ebenfalls jeweils sechs Mal.

Beutler sorgt für die Wende

Die Füchse bleiben trotz der Niederlage auf Rang zwei der Tabelle, der Rückstand auf Tabellenführer Kiel ist damit aber bereits auf sieben Punkte angewachsen. Doch nicht nur deshalb werden sich die Gäste über die Niederlage ärgern, denn in der O2 World war für die Gäste wesentlich mehr drin.

So führten die Berliner die gesamte erste Halbzeit hindurch, teilweise sogar mit vier Treffern. Ein Garant war mal wieder Torhüter Silivio Heinevetter, der einen wesentlich besseren Tag erwischte als sein Gegenüber Jogi Bitter. In der Anfangsphase glänzte zudem Christophersen, der zur 4:1-Führung gleich drei Tore beisteuerte.

Mit 14:12 für die Füchse ging es dann auch in die Pause, Häusler hatte dann aber die richtigen Antworten parat. Er brachte Dan Beutler für Bitter, zudem kamen Pascal Hens, Europameister Hans Lindberg und Domogoj Duvnjak auf die Platte. Vor allem der Einsatz von Beutler machte sich bezahlt, er brachte die Hamburger mit einigen guten Paraden zurück ins Spiel.

Matthias Flohr gelang beim 18:18 dann der erste Ausgleich für die Hamburger, kurz darauf sorgte Lindberg mit einem Tempogegenstoß sogar für das 21:19. Doch die Berliner kämpften und schafften den erneuten Ausgleich, den Siegtreffer markierte dann in der Schlussminute Kreisläufer Igor Vori.

Gummersbach siegt im Abstiegskampf

Im Kampf um die internationalen Startplätze für die kommende Saison verbuchten der SC Magdeburg und die Rhein-Neckar Löwen wichtige Siege. Magdeburg bezwang daheim den TuS N-Lübbecke mit 28:25 (15:13), die Löwen setzten sich bei HBW Balingen-Weilstetten mit 30:24 (15:14) durch.

Wichtige Siege gegen den Abstieg feierten der VfL Gummersbach und die HSG Wetzlar. Gummersbach gewann im Traditionsduell beim TV Großwallstadt mit 33:32 (16:16), Wetzlar gab Frisch Auf Göppingen zu Hause ebenso knapp mit 26:25 (13:14) das Nachsehen.

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