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Handball Nach dem Remis gegen Serbien - Dominik Klein im Interview


Nach der Auftaktpleite gegen die Tschechen hat sich die DHB-Auswahl bei der EM in Serbien gesteigert und kann nach dem Unentschieden gegen den Gastgeber aus eigener Kraft das Halbfinale erreichen. Dominik Klein erklärt gegenüber sportal.de, warum man weiterhin nur von Spiel zu Spiel denkt und woher das Selbstbewusstsein kommt.

Der Niederlage gegen die Tschechen folgte ein Zittersieg gegen Mazedonien, bevor die deutsche Nationalmannschaft dann gegen die Schweden eine Leistungsexplosion zeigte. Nach dem Remis gegen EM-Gastgeber Serbien spricht Dominik Klein über die ausgegebene Marschroute und den wichtigen Sieg gegen Schweden.

Der Auftakt gegen die Tschechen ging richtig daneben. Was war nach dem Spiel in der Kabine los und was hatte sich die Mannschaft vorgenommen?

Dominik Klein: Ich muss jetzt mal was loswerden, ich hab noch in der Kabine gesagt, dass wir noch alles in eigener Hand haben und die nächsten Gegner der Tschechen immer ein Endspiel ums weiterkommen haben...also Kopf hoch und weiter!!!

Gegen Mazedonien ging es um alles. Wie erlebt man es als Spieler, wenn es in die letzten Minuten geht und der Sieg Pflicht ist? Oder ist man komplett in einem Tunnel?

Dominik Klein: Die Spannung war zu spüren und die Halle war auch noch komplett gegen uns. Beim Jubel nach dem Spiel hat man gesehen, wie wichtig dieser Sieg für uns war!

Wie ist so eine Leistungssteigerung wie bei dem Spiel gegen die Schweden zu erklären? Woher kam das Selbstvertrauen?

Dominik Klein: Es war irgendwann an der Zeit, dass wir ein gutes Spiel machen um das Selbstvertrauen zu bekommen für dieses Turnier! Wir haben es geschafft, mit Disziplin ein tolles Angriffsspiel aufzubauen und das war sensationell...

In einigen Medien wir nun natürlich schon vom Halbfinale geschrieben. wie schafft Ihr es, auch weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken?

Dominik Klein: Weil wir an unser Ziel denken und das ist eines der beiden Olympia-Quali-Tickets zu bekommen. Dafür können wir gegen direkte Konkurrenten in der Hauptrunde punkten. So Jetzt geschehen gegen Serbien ;-)

Nun ging es gegen den Gastgeber Serbien. Mazedonien war schon ein Hexenkessel mit den Wurfgeschossen. Gab es eine spezielle Marschroute?

Dominik Klein: Wir wussten ja schon aus der Gruppenphase, dass wir es schaffen, eine Halle leise zu spielen. Deshalb hatten wir große Motivation dies wieder zu tun.

Danach folgen Spiele gegen Dänemark und Polen. Kann man von einer guten Auslosung sprechen?

Dominik Klein: Naja, Auslosung war es ja nicht wirklich... diese Mannschaften haben es geschafft, in die Hauptrunde zu kommen und wir haben mit Polen ein weiteren direkten Konkurrenten um die möglichen Olympia-Quali-Turnier-Plätze. Dänemark wird unser nächster Gegner.

Abschließend: Wie verbringst Du persönlich die Zeit zwischen den Spielen. Was gibt es für Möglichkeiten und was hast Du bisher so erlebt?

Dominik Klein: Wir haben von Serbien bisher nur die Spielhallen gesehen und verbringen die meiste Zeit im Hotel...

Das Interview führte Gunnar Beuth

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