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Handball: Zittersieg für Hamburg, Flensburg schlägt Löwen

Nach der Niederlage in Kiel hat der HSV Hamburg nur mit viel Glück den nächsten Rückschlag verhindert. Torwart Johannes Bitter rettete mit einem gehaltenen Siebenmeter in der Schlusssekunde den Erfolg gegen Wetzlar. Die SG Flensburg-Handewitt gewann das Verfolgerduell gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 37:34.

Der HSV Handball hat gerade noch die nächste böse Überraschung in der Bundesliga verhindert. Die Hanseaten quälten sich zu einem 25:24-Erfolg gegen die HSG Wetzlar und durften sich bei Torwart Johannes Bitter bedanken, der in letzter Sekunde einen Siebenmeter von Adnan Harmandic parierte.

Hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter THW Kiel (32:0 Punkte) und Füchse Berlin (25:5) bleibt das Team von Trainer Per Carlén auf Rang drei (24:8). Die Niederlagen beim TuS N-Lübbecke und dem Nordrivalen Kiel bereiteten der Handball-Begeisterung in Hamburg keinen Abbruch. Mehr als 10.000 Zuschauer strömten gegen Wetzlar in die O2-World.

Den Gastgebern war die Müdigkeit vom Pokal-Achtelfinale bei den Löwen aber deutlich anzumerken. Auch eine zwischenzeitlich Fünf-Tore-Führung rund 20 Minuten vor Schluss sorgte nicht für Beruhigung im Spiel der Hamburger. Bitter, der fast die gesamte Spielzeit auf der Bank saß und nur bei drei Strafwürfen für Dan Beutler auf das Parkett kam, wehrte diese drei Siebenmeter alle ab.

Löwen erneut geschlagen 

Die Rhein-Neckar Löwen kassierten derweil binnen drei Tagen die zweite herbe Pleite gegen ein Nord-Team. Nach dem Ausscheiden im Pokal-Krimi gegen den HSV am Mittwoch verloren die Mannheimer in der Liga mit 34:37 (18:17) bei der SG Flensburg-Handewitt. Flensburg bleibt punktgleich mit Hamburg Vierter, die Löwen haben als Fünfter bereits elf Punkte (21:11) Rückstand.

In der nächsten DHB-Pokalrunde dürfte es einfacher werden. Der HSV reist in der Runde der letzten Acht zum Drittligisten EHV Aue. Auch Flensburg und Cup-Verteidiger THW Kiel haben beste Aussichten auf die Teilnahme am Final Four in Hamburg am 5./6. Mai.

Die SG empfängt im Viertelfinale den Zweitligisten TV Neuhausen, die Zebras müssen sich am 28./29. Februar beim TSV Hannover-Burgdorf behaupten. Dies ergab die Auslosung am Samstag. Den vierten Halbfinalteilnehmer ermitteln die TuS N-Lübbecke und Altmeister VfL Gummersbach.

sportal.de / sportal

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