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Jan Ullrich: "Extrem heiß auf Gesamtsieg"

Den Ruhetag bei der Tour de France nutzte Jan Ullrich für eine Kampfansage an Lance Armstrong: "Im Moment ist alles möglich".

Jan Ullrich nutzte den zweiten Ruhetag der Tour de France in Pau zur Kampfansage an Lance Armstrong. «Lance muss die Tour gewinnen, ich kann sie noch gewinnen. Im Moment ist alles möglich - ich bin extrem heiß geworden auf den Gesamtsieg. So nah dran war ich seit 1997 nicht mehr», sagte der «Tabellenzweite» der laufenden Tour, der zugab, auf der Etappe nach dem Team-Zeitfahren wegen seiner Magen- und Darmprobleme vor der Aufgabe gestanden zu haben schien. «Ich hatte noch Fieber, mir war schwindelig und ich bin fast vom Weg abgekommen. Ich habe ins Rennleiter-Auto gefunkt: Ich klinke mich aus. Aber, wenn man denkt, es ist zu Ende, geht es doch immer noch weiter». Nach einer Fieber senkenden Paracetamol-Tablette vom Rennarzt konnte er die 5. Etappe in Nevers beenden.

Das Baby als "Doping"

Der Tour-Sieger von 1997 gab auf einer chaotischen Pressekonferenz in seinem Mannschafts-Hotel, auf der rund 100 Journalisten und 19 Kamera-Teams auf engstem Raum um die besten Plätze rangelten, «Doping» der besonderen Art zu. «Wenn ich abends zu Hause anrufe und das Geschrei des Babys im Hintergrund höre, ist es das Geilste, was es gibt. Dann sind alle Schmerzen sofort weg», sagte Ullrich. Er schloss nicht aus, dass ihn seine Lebenspartnerin Gaby Weis noch während der Tour besucht. Der gebürtige Rostocker, der Ende vorigen Jahres auf die Schweizer Seite des Bodensees zog, war vier Tag vor Tourstart zum ersten Mal Vater einer Tochter (Sarah Maria) geworden.

Ärger über Mayo

«Ich werde alles probieren, um Lance noch zu schnappen», sagte der 1:07 Minuten zurück liegende Ullrich, der während seiner bisher sensationell verlaufenden Tour am Vortag auf der vorletzten Pyrenäen-Etappe die erste kleine Schwäche gegen einen überragenden Armstrong gezeigt hatte. Obwohl es dabei «vielleicht um den Gesamtsieg ging», hätte er keine Sekunde gezögert, auf Armstrong zu warten, nachdem der Texaner elf Kilometer vor dem Ziel in Luz Ardiden gestürzt war: «Das war einfach in mir». Ein bisschen außer sich war der Olympiasieger allerdings im Anschluss über die Fahrweise Iban Mayos, der ebenfalls gestürzt war und wie Armstrong vom Warten Ullrichs und der anderen profitiert hatte.

Spannung vor dem Zeitfahren

Im Ziel sprintete ihm der Baske noch direkt vor die Nase und brachte ihn so um vier Sekunden Zeit-Bonifikation. Mayo brauchte die eigentlich nicht - für Ullrich könnten diese Sekunden in der Endabrechnung aber noch ein Mal wichtig werden. Die spannendste Tour seit Jahren spitzt sich immer mehr zu und scheint auf ein ähnliches Ende zuzulaufen wie 1989, als Greg LeMond (USA) den Franzosen Laurent Fignon im letzten Zeitfahren um ganze acht Sekunden abgefangen hatte. Einen geringeren Abstand gab es in 100 Jahren Tour de France noch nie.

Ullrich erlebte diesen Tag auf der Kinder- und Jugend-Sportschule der DDR und erinnert sich noch daran: «Wir konnten Sport im Fernsehen gucken. Die Gesichter der beiden habe ich noch in Erinnerung.» Zurück zu aktuellen Geschehen wollte ein ausländischer Journalist zum Abschluss der hektischen Fragestunde im Novotel von Pau wissen, wie viele Sekunden Ullrich Armstrong im wahrscheinlich entscheidenden Zeitfahren am Samstag über 47 km von Pornic nach Nantes pro Kilometer abzunehmen gedenke. Der zweifache Weltmeister in dieser Disziplin antwortete: «Denken Sie sich was aus.»

DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(