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101. Italien-Rundfahrt: Tour-Dominator Chris Froome startet erstmals beim Giro d'Italia

Siege bei der Tour de France und der spanischen Vuelta hat Chris Froome bereits in seinen Palmares stehen. Nun will der Brite auch erstmals beim Giro d'Italia angreifen, der 2018 neben schweren Anstiegen mit einem Novum aufwartet.

Radsport - Chris Froome - Giro d'Italia

Chris Froome, Tour-de-France-Dominator der letzten Jahre, will 2018 auch beim Giro d'Italia angreifen

Nachdem er die Tour de France in den letzten Jahren dominierte und 2017 auch beim Spanien-Pendant, der Vuelta a Espana, ganz oben auf dem Treppchen stand, will Chris Froome im kommenden Jahr auch in Italien angreifen. Den Briten erwarten bei seinem ersten Start beim Giro d'Italia, der erstmals außerhalb von Europa gestertet wird, unter anderem ultraschwere Bergankünfte auf dem Ätna und dem Zoncolan.

Die spektakuläre 101. Italien-Rundfahrt beginnt demnach am 4. Mai 2018 in Jerusalem mit drei Etappen und endet am 27. Mai in Rom. Die vierte Etappe des Giro, dessen Strecke am Mittwoch in Mailand präsentiert wurde, wird in Catania auf Sizilien gestartet. 

Chris Froome jagt Bernard Hinaults Rekord

Der Titelverteidiger Tom Dumoulin aus den Niederlanden und die zweimaligen Sieger Vincenzo Nibali und der nicht mehr aktive Alberto Contador waren Ehrengäste der Präsentation. Der vierfache Tour-de-France-Gewinner Chris Froome überbrachte im RAI-Studio eine Video-Botschaft: "Ich freue mich, euch alle auf der Startlinie des Giro 2018 zu sehen". 

Damit ist klar, dass der 32 Jahre alte Brite starten und damit die Chance nutzen wird, den Rekord Bernard Hinaults einzustellen. In den Jahren 1982/83 hatte der Franzose jahresübergreifend die drei großen Rundfahrten Giro, Tour de France und Vuelta gewonnen. hat mit seinem Tour- und Vuelta-Erfolg 2017 zwei Drittel dieser Strecke zurückgelegt. Fünf Wochen Pause zwischen den Rennen zerstreuten offenbar seine Zweifel, bei einem Doppelstart zu viel Kraft im Hinblick auf den angestrebten fünften Sieg in Frankreich zu lassen.

Giro-Start enorme Herausforderung für Sicherheitskräfte

Der Giro-Start ist nach Angaben der Veranstalter die größte Herausforderung der israelischen Sicherheitskräfte in der Geschichte des Landes, größer als beim Staatsbegräbnis von Jitzchak Rabin und beim Besuch von Papst Franziskus 2014.


mod/DPA

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