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Tour de France 2015: Bardet sichert Franzosen zweiten Etappensieg

Die Franzosen jubeln: Auf der 18. Etappe der Tour de France hat mit Romain Bardet zum zweiten Mal einer ihrer Landsmänner gewonnen. Spitzenreiter Chris Froome ließ nichts mehr anbrennen und hält seinen Vorsprung.

Romain Bardet, französischer Radprofi, jubelt beim Überqueren der Ziellinie der 19. Tour-de-France-Etappe

Die 19. Etappe brachte den zweiten Tagessieg eines Franzosen: Romain Bardet überquert jubelnd die Ziellinie

Romain Bardet lässt die Franzosen zum zweiten Mal jubeln, Chris Froome trennen nur noch 358 Kilometer von Paris und seinem zweiten Toursieg nach 2013. Der schmale Brite wehrte auch auf der 18. Etappe der 102. Tour de France von Gap nach Saint-Jean-de-Maurienne alle Angriffe auf seine Spitzenposition routiniert ab.

Bei der 186,5 Kilometer langen Tagestour über sieben Alpen-Anstiege, die Bardet im Stil von Vortagessieger Simon Geschke im Alleingang für sich entschied, ließ der Träger des Gelben Trikots keine Sekundenverluste zu. Froome geht weiter mit 3:10 Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Nairo Quintana in die drei letzten Etappen.

Zweiter Etappensieg für die Gastgeber

Die Franzosen konnten bei "ihrer" Tour am Donnerstag endlich einmal wieder jubeln: der 24 Jahre alte Bardet machte den zweiten Etappensieg für die Gastgeber nach dem Erfolg von Alexis Vuillermoz perfekt. Er startete sein Solo 35 Kilometer vor dem Ziel. Die Favoriten mit Froome an der Spitze rollten rund drei Minuten später über die Ziellinie. Bardets Landsmann Pierre Rolland (+33 Sekunden) wurde Zweiter im Tagesklassement.

Beim 21,7 Kilometer langen Aufstieg auf den 1924 Meter hohen Col de Glandon, der 60 Kilometer vor dem Ziel begann, überschlugen sich die Ereignisse. Die Konkurrenz von Froome blies zum Großangriff. Zunächst startete Alberto Contador eine Art Verzweiflungsattacke und konnte sich tatsächlich zwischenzeitlich absetzen.

Contador verpasst das Double

Spätestens am Vortag nach seinem Sturz und einem weiteren Zeitverlust zur Spitze hatte er sich von allen Siegträumen und damit von seinem großen Plan des Doubles aus Giro- und Toursieg verabschiedet. Aber kampflos wollte er sich nicht geschlagen geben.

Danach forcierten Quintana und Nibali - aber Froome blieb cool und immer in Reichweite. Auf der Abfahrt vom Glandon waren wieder alle Topfahrer vereint. Auf der Schlusssteigung zehn Kilometer vor dem Ziel ging das Duell in den Alpen weiter. Froome blieb aber Herr der Lage.

Aufstieg nach l'Alpe d'Huez

"Ich glaube weiter an das Gelbe Trikot, auch wenn es sehr schwer wird, Froome zu entthronen", hatte Quintana am Start in Gap wissen lassen. Auch im Ziel war der einzige noch ernsthafte Herausforderer des überragenden Briten mit seinen Erkenntnissen nicht viel weiter gekommen.

Quintana hat noch zwei Etappen, um am Freitag und vor allem am Samstag beim Aufstieg nach l'Alpe d'Huez am Thron des Briten zu rütteln. Tour-Zweiter war Quintana bereits bei seinem Debüt 2013.

Spitzengruppe ohne Deutsche

Bereits auf den ersten 15 Kilometern der dritten Alpen-Etappe hatte sich eine hochkarätig besetzte Spitzengruppe von 29 Fahrern gebildet. Deutsche Fahrer fehlten in ihr allerdings.

Simon Geschke erholte sich nach seinem Parforceritt vom Vortag so gut es ging und spielte am Donnerstag keine Rolle. Bei der ganzen Feierei habe er in der Nacht die Augen nicht vor 3.00 Uhr zubekommen, erklärte er am Start.

"L'Équipe" zitiert Fußball-Spruch

Nach dem 18. Tagessieg eines deutschen Fahrers seit 2013 - also 32 Prozent aller Etappen - hatte das Tour-Organ "L'Equipe" mit einer Mischung aus Bewunderung und Frust an einen Spruch von Gary Lineker aus dem Fußball erinnert: "Und zum Schluss sind es wieder die Deutschen, die gewinnen."

tkr/DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(