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Radsport: Tour-Sieger Froome muss Vuelta nach Kahnbeinbruch beenden

Der britische Radprofi Chris Froome muss nach einem Sturz bei der Spanien-Rundfahrt aussteigen. Der Brite zog sich am Mittwoch einen Kahnbeinbruch zu, wie er via Twitter mitteilte.

Tour-de-France-Sieger Chris Froome fasst sich während einer Vuelta-Etappe ans Auge

Tour-de-France-Sieger Chris Froome kann die Vuelta nach einem Sturz am Mittwoch nicht weiterfahren

Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist bei der Spanien-Rundfahrt ausgestiegen. Der britische Radprofi hatte sich auf der elften Etappe einen Kahnbeinbruch im Fuß zugezogen. Das ergaben medizinische Untersuchungen, wie Froome am Donnerstag mitteilte. 

 Der 30 Jahre alte Sky-Kapitän war am Mittwoch schon kurz nach dem Start in eine Barriere gefahren und in eine Steinmauer geprallt. Die 138 Kilometer lange Etappe hatte er mit blutenden Wunden noch beendet. Er büßte jedoch mehr als achteinhalb Minuten auf den Tagessieger Mikel Landa aus Spanien ein. 

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Froome muss Eintrag in Geschichtsbücher vertagen

In der Gesamtwertung hatte Froome vor der 12. Etappe einen Rückstand von 7:30 Minuten auf den Träger des Roten Trikots, Fabio Aru aus Italien. Froome musste seine Hoffnungen aufgeben, als dritter Radprofi nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) die Tour und die Vuelta in einer Saison zu gewinnen. Nach zwei zweiten Plätzen (2001 und 2014) wollte der zweimalige Toursieger die Vuelta in diesem Jahr unbedingt gewinnen.

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Auf der dritten Etappe kommt es zu einem Massensturz, zahlreiche Fahrer sind betroffen.

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mod / DPA

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