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Mehr Sport Christina Obergföll gewinnt Diamond League-Meeting in London


Christina Obergföll kann sich vor dem letzten Event der Diamond League in Brüssel genüsslich zurücklehnen und ihren letzten Auftritt als Siegerin zelebrieren. Denn bereits in London machte die 29-jährige Speerwerferin mit ihrem vierten Saisonsieg alles klar und strich neben dem Diamant-Pokal noch 40.000 Dollar ein.

Der Druck ist raus, denn bevor die Diamond League nun in die letzte Ausgabe geht, ist ihr der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Wenn sich in Brüssel die Speerwurf-Elite der Damen trifft, geht es für Christina Obergföll nur noch um die Ehre und den Spaß am Sport.

Die Vize-Europameisterin holte sich nicht nur ihren vierten Saisonsieg, sondern stellte mit 66,74 Metern auch noch einen Meeting-Rekord auf. Genau vor 13 Monaten hatte sie diese Weite schon in bei den Hanauerlandspielen in Rheinau-Freistett geworfen und lag damit auf Platz vier in der Weltjahresbestenliste. Barbora Spotakova aus Tschechien (66,41) landete auf Rang zwei.

Eisenlauer auf Platz acht

Obergföll hatte die 10.000 Dollar für einen Tagessieg zuvor auch in Eugene, New York und Paris eingestrichen. "Das ist der Titel für die konstanteste Werferin der gesamten Saison. Den nehme ich gern mit", sagte sie im Vorfeld. Esther Eisenlauer wurde in London Achte (56,50).

Eine Weltjahresbestzeit über 400 Meter Hürden stellte die Jamaikanerin Kaliese Spencer auf (52,79 Sekunden). Dabei lief die 24-Jährige erneut der Weltmeisterin und Olympiasiegerin Melaine Walker (Jamaika/53,90) davon. In einem hochkarätigen 800-Meter-Rennen der Männer setzte sich dagegen der Favorit durch: Weltrekordhalter David Rudisha aus Kenia siegte in starken 1:42,91 Minuten vor dem Hallen-Weltmeister Abubaker Kaki aus dem Sudan (1:43,13).

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