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Modus: So wird gespielt

Eigens für die WM 2007 hat der Deutsche Handballbund einen neuen Modus kreiert. stern.de zeigt ihnen, wie's läuft.

Eigens für die WM 2007 hat der Deutsche Handballbund (DHB) einen neuen Modus kreiert. Erstmals wird die Vorrunde mit sechs Gruppen zu je vier Mannschaften gespielt. Die beiden Ersten jeder Gruppe kommen weiter.

Die Mannschaften auf den Rängen drei und vier der Vorrundengruppen fahren anschließend nicht nach Hause, sondern spielen in vier Gruppen um den neu geschaffenen Präsidenten-Cup um die Plätze 13 bis 24. Hintergrund ist, dass zum einen nach Vorgabe des Weltverbandes IHF jedem Teilnehmer fünf WM-Spiele garantiert werden müssen. Zum anderen soll dadurch die Attraktivität der Hauptrunde erhöht werden, weil die "Exoten" quasi ihr eigenes Turnier spielen.

Die Hauptrundengruppe I setzt sich aus den beiden Ersten der Vorrundengruppen A, B und C zusammen, die Staffel II besetzen die beiden Ersten der Gruppen C, D und E. Das Ergebnis gegen die Mannschaft aus der eigenen Vorrundengruppe wird mitgenommen. Aus der Hauptrunde qualifizieren sich jeweils die ersten Vier für das Viertelfinale, das es zuletzt bei Weltmeisterschaften ebenfalls nicht gab. Vielmehr spielten die jeweils ersten beiden Teams im Überkreuzvergleich die Halbfinals.

Während die Viertelfinal-Sieger um den Einzug ins Endspiel kämpfen, spielen die Viertelfinal-Verlierer in zwei weiteren Partien die Plätze fünf bis acht aus. Das Modell wurde bereits für die Frauen-WM vom 2. bis 16. Dezember 2007 in Frankreich übernommen.

DPA / DPA
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