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NBA: 101 -88 gegen Boston - Die Miami Heat steht im NBA-Finale

Seit 2004 konnten die Miami Heat in den Playoffs kein siebtes Spiel mehr gewinnen. Diese Serie hat Miami nun ausgemerzt, vor heimischer Kulisse gewann der Titelfavorit mit 101:88 gegen die Boston Celtics und steht im NBA-Finale. Beeindruckend war die Leistung der Big Three im letzten Viertel.

Die Miami Heat hat erneut die Chance den Titel in der NBA zu gewinnen. Nach dem 101:88-Heimsieg gegen die Boston Celtics trifft die Heat nun auf die Oklahoma City Thunder und kann die Schmach der Finalniederlage gegen die Dallas Mavericks aus dem vergangenen Jahr wettmachen.

Die Heat konnte dabei erstmals seit 2004 wieder ein siebtes und entscheidendes Playoff-Spiel gewinnen und geht gut gerüstet in den Vergleich mit OKC. Dann wird sich zeigen, ob auf Seiten Miamis die Big Three ausreichen oder ob der Außenseiter dem ausgeglicheneren Kader auftrumpfen kann. Das Finale beginnt in der Nacht zu Mittwoch in der dann wieder ausverkauften AmericanAirlines Arena zu Miami.

Big Three erlegen die Celtics im letzten Viertel

Gegen die Celtics, die in dieser Zusammensetzung wohl letztmals die Chance hatten, die Titel zu gewinnen, machten LeBron James, Dwyane Wade und der nach seiner Verletzung erst zum dritten Mal spielenden Chris Bosh den Sieg perfekt. Die Großen Drei der Heat drehten im letzten Viertel richtig auf und zerstörten die berechtigten Hoffnungen der Celtics.

Denn die Routiniers aus Boston hatten das Spiel lange offen gehalten, die ersten beiden Viertel gingen sogar knapp an die Gäste. 73:73 hieß es zu Beginn des Schlussabschnitts, ab dann spielten nur noch James, Bosh und Wade.

Während James nicht ganz an die überragende Leistung aus Spiel sechs anknüpfen konnte, mit 31 Punkten und zwölf Rebounds aber wieder bester Miami-Akteur war, zeigte Bosh ungewohnte Qualitäten von der Dreierlinie und schaffte so viele Räume für James. Bosh traf drei von vier Dreier, insgesamt steuerte der Power Forward 19 Punkte zum Sieg bei. Wade wiederum blieb eher unauffällig, doch seine 23 Punkte waren ebenfalls wichtig.

Die 28 Punkte im letzten Viertel teilten sich die Big Three dann auch komplett untereinander auf, Boston hatte, auch aufgrund der schwachen Bank, nichts mehr entgegenzusetzen und musste die Niederlage neidlos anerkennen. "Gebt ihnen etwas mehr Anerkennung", sagte Celtic-Spielmacher Rajon Rondo, mit 22 Punkte, 14 Assists und zehn Rebounds erneut bester Spieler bei Boston, gegenüber ESPN. "Sie haben heute großartig als Team gespielt und wir haben verdient verloren."

sportal.de / sportal

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