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NBA: Dallas gelingt Revanche gegen Milwaukee

Revanche gelungen: Mit einem deutlichen Sieg gegen die Milwaukee Bucks haben Dirk Nowitzki und seine Dalla Mavericks die größte Saionpleite wieder gut gemacht. Auch die Formkurve des deutschen Superstars zeigt wieder nach oben.

Mit einem stark verbesserten Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der NBA die peinliche 76:93-Niederlage bei den San Antonio Spurs gekontert und zugleich Revanche für die höchste Saisonpleite genommen. Gegen die Milwaukee Bucks setzten sich die Texaner am Mittwoch 116:96 durch, nachdem sie gegen das Team aus Wisconsin einen Monat zuvor noch mit 99:133 unter die Räder gekommen waren. "Ich habe mich an dieses Spiel zurückerinnert. Ich hatte es in meinem Kalender markiert, weil es eine Schmach für uns war", sagte Josh Howard, mit 27 Punkten bester Werfer bei den "Mavs".

Neben dem zuletzt immer besser werdenden Howard trafen fünf weitere Dallas-Akteure zweistellig, darunter Nowitzki, der den Abend mit 14 Punkten beendete. Damit lag der Würzburger zwar nach wie vor deutlich unter seinen Möglichkeiten. Mit einer Quote von 10 getroffenen Würfen bei 14 Versuchen näherte sich der 30-Jährige aber seiner Normalform und setzte seine Kollegen zudem trotz erneut meist zwei direkten Gegenspielern mehrmals gekonnt in Szene.

Nowitzki mit guter Laune

Nur mit Milwaukees Top-Scorer Charlie Villanueva hatte Nowitzki anfangs seine Probleme. Villanueva erzielte im ersten Viertel 19 seiner 25 Punkte, ehe ihn die "Mavs" besser in den Griff bekamen. "Wir haben Nowitzki von ihm abgezogen, das war der Schlüssel", sagte der deutsche Nationalspieler nach dem Spiel mit einem Grinsen im Gesicht.

Nowitzkis gute Laune kam auch daher, dass sich seine Mannschaft zum wiederholten Male in dieser Saison als Comeback-Team präsentiert hatte. Der Stachel der deutlichen Niederlage in San Antonio am Vortag, als die "Mavs" vom Fehlen der Spurs-Superstars Tim Duncan und Manu Ginobili nicht profitieren konnten, saß bei der Auswahl von Coach Rick Carlisle tief. "Wir haben da eine Möglichkeit verpasst, aber uns zurückgekämpft. Das ist es, was wir schon das ganze Jahr zeigen", sagte Spielmacher Jason Kidd, mit 19 Zählern und neun Assists einer der Garanten für den 34. Saisonsieg der Mavericks, die in der Western Conference weiter auf Rang acht liegen.

Clippers gewinnen ausnahmsweise

Mit den Utah Jazz (120:103 in Minnesota) und den New Orleans Hornets (90:87 gegen Detroit) feierten auch zwei direkte Konkurrenten von Dallas um die Playoff-Plätze Siege. Die Portland Trail Blazers kassierten in San Antonio (Tony Parker 39 Punkte) dagegen eine 84:99- Niederlage. Eine überraschende Pleite mussten auch die Boston Celtics hinnehmen. Der Titelverteidiger verlor bei den Los Angeles Clippers, die weiter auf den verletzten deutschen Nationalspieler Chris Kaman verzichten mussten, 91:93.

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