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NBA Mavericks verlieren Heimspiel gegen die Lakers


Die Dallas Mavericks gehen mit einer Niederlage in das All-Star-Wochenende und haben nun fünf Tage Zeit, ihre Wunden zu lecken. Denn im Heimspiel gegen ansonsten auswärtsschwache Lakers war wesenltich mehr drin.

In einem spannenden, wenn auch nicht durchgängig hochklassigen Matchup zweier Playoff-Anwärter haben die Dallas Mavericks das Prestige-Duell gegen die Los Angeles Lakers mit 91:96 verloren. Auch im zweiten Spiel der Saison gegen die Mannschaft, die man im Vorjahr noch mit 4:0-Siegen aus den Playoffs gekippt hatte, reichte es für Dallas nicht zum Sieg.

Mavs-Zwischenspurt vor der Pause

In der ersten Halbzeit sah es schon nach einer bösen Pleite für die Mavericks aus, doch zwei Dreier von Vince Carter sowie einer von Jason Kidd und diverse gute Defensivaktionen konnten aus einem 14-Punkte Rückstand während des zweiten Viertels noch einen Gleichstand zur Pause machen.

Nicht die Superstars auf beiden Seiten, sondern ihre Teamkollegen bestimmten die ersten 24 Minuten des Spiels. Während Dirk Nowitzki zur Halbzeit auf acht Punkte kam, waren es bei Kobe Bryant sogar nur fünf. Stattdessen hielten Pau Gasol, der sich seinen Frust über die Trade-Gerüchte von der Seele zu spielen schien, mit 16 Punkten und Carter mit 18 Punkten ihre Teams im Spiel.

Offener Schlagabtausch in Halbzeit zwei

Im dritten Viertel fand dann zumindest Nowitzki zu seiner Normalform und konnte drei seiner sieben Versuche verwandeln, darunter einen Drei-Punkte-Wurf, der den Mavericks die erste Führung seit dem ersten Viertel bescherte.

Doch das hatte nicht viel zu bedeuten, wechselte die Führung doch allein in der zweiten Halbzeit elf Mal. Absetzen konnte sich im Schlussabschnitt zunächst Los Angeles, weil Routinier Derek Fisher mit einem Dreier und einem langen Jumpshot einen 9:0-Run der Lakers einleitete – und Nowitzki, ansonsten einer der sichersten Freiwurfschützen der Liga – zwei Freiwürfe in Folge vergab.

Und dann wurde es dramatisch. Die Mavericks, mit sieben im Rückstand, konnten durch einen Dreier von Terry verkürzen und profitierten dann von vier in Serie vergebenen Freiwürfen der Lakers durch Barnes und Bryant, so dass Nowitzki den Rückstand mit einem Tip-In auf zwei Punkte verkürzen konnte. Doch zwei weitere Freiwürfe für Barnes, die der sonst sichere Schütze verwandeln konnte, und ein Airball von Jason Terry besiegelten die Niederlage für den amtierenden Champion, bei dem Nowitzki mit 25 Punkten der Topscorer war.

Dallas hat nun über das All-Star-Wochenende fünf Tage Zeit, die Niederlage zu verarbeiten, bevor es mit den New Jersey Nets, den Memphis Grizzlies und den New Orleans Hornets ein etwas leichteres Programm zu bewältigen gibt.

Durant plus Westbrook gleich Unschlagbar

Ein weiteres großes Ausrufezeichen haben die Oklahoma City Thunder gesetzt. Drei Tage nach dem vor allem aus Sicht der beiden Superstars Kevin Durant und Russell Westbrook sensationellen Auftritt gegen die Denver Nuggets waren es diesmal die Boston Celtics, die den Offensivwirbel der Mannschaft aus Oklahoma zu spüren bekamen.

Zur Halbzeit hatten die Thunder auf dem Weg zu ihrem 119:104-Sieg bereits 72 Punkte erzielt – Saisonbestwert für den Titelfavoriten. Am Ende war Westbrook mit 31 Punkten bester Scorer, Durant allerdings mit einigen späten Körben und 28 Punkten, 9 Rebounds, sechs Assists und vier Steals einmal mehr der Matchwinner.

Bei den Celtics, die aufgrund seiner zwei Spiele dauernden Sperre weiter auf Pointguard Rajon Rondo – am Abend übrigens als Ersatz für Atlantas Joe Johnson für das All-Star-Game berufen – verzichten mussten, waren Paul Pierce und Kevin Garnett mit jeweils 23 Punkten die besten Schützen. Nur neun Punkte von der Ersatzbank verhinderten allerdings ein besseres Ergebnis für die Celtics, die damit fünf Spiele in Folge verloren haben. Die Thunder rangieren dank des Sieges weiterhin mit drei Siegen Vorsprung auf die San Antonio Spurs an der Spitze der Western Conference.

New York: Mehr als nur Linsanity

Die Mannschaft der Stunde bleiben allerdings weiterhin die New York Knicks. Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung und eines von der Drei-Punkte-Linie wieder sehr treffsicheren Steve Novak – allein drei seiner fünf Dreier fanden im letzten Viertel ihr Ziel – konnten sich die Knicks beim 99:82 gegen die Atlanta Hawks den neunten Sieg im elften Spiel sichern und scheinen gewappnet für das Duell mit den Miami Heat am Donnerstag.

Bereits zur Pause hatten die Knicks mit 25 Punkten geführt und konnten ihrem neuen Star Jeremy Lin so das vierte Viertel fast komplett als Auszeit gönnen. Insgesamt konnten bei den Knicks fünf Spieler zweistellig punkten.

Oliver Stein

sportal.de sportal

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