HOME

NBA: Nowitzki rettet seine Mavericks

Mit einem Drei-Punkte-Wurf kurz vor Schluss hat Dirk Nowitzki die Dallas Mavericks zum Sieg gegen die Charlotte Bobcats geführt. Die Boston Celtics sorgten unterdessen für einen Rekord: Dem Titelverteidiger gelang in der NBA der erfolgreichste Start der Vereinsgeschichte.

Mit dem zehnten Sieg in den letzten zwölf Spielen haben sich Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks in der NBA auf einen Playoff-Platz vorgearbeitet. Zwei Tage nach der bitteren 126:133-Niederlage nach zweifacher Verlängerung im Texas-Duell gegen den Erzrivalen San Antonio Spurs gewannen die "Mavs" am Donnerstag (Ortszeit) gegen Charlotte mit 95:90 und feierten damit gegen die Bobcats den zehnten Erfolg in Serie. "Wir waren anfangs etwas müde, die zweite Halbzeit war dann viel besser", sagte Nowitzki, der mit 23 Punkten und 13 Rebounds zu einem Double-Double kam und sein Team 28 Sekunden vor dem Ende mit einem erfolgreichen Dreier endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Zur Halbzeit lagen die Gastgeber vor 19 736 Zuschauern im American Airlines Center noch mit 54:55 zurück und fanden besonders in der Defensive nicht ins Spiel. "Nach der Pause haben wir dann in der Verteidigung so gespielt, wie man es in der NBA machen muss", meinte Nowitzki. Für die "Dallas Morning News" ist der deutsche Superstar der Garant dafür, dass Dallas nach katastrophalem Saisonstart inzwischen als Achter der Western Conference wieder im Soll liegt. "Im Moment gibt es im Westen keinen besseren Spieler als ihn", schrieb die Tageszeitung.

Neben dem 30-Jährigen überzeugte im Team von Trainer Rick Carlisle gegen Charlotte vor allem Jason Terry, der mit 26 Zählern bester Werfer bei den "Mavs" war. "Wir sind noch einmal davon gekommen", meinte Carlisle, der seinen Spielern nach dem Sieg erst einmal einen Tag frei gab.

Weiter in bestechender Form präsentieren sich die Boston Celtics. Der Titelverteidiger gewann bei den Washington Wizards 122:88 und stellte mit dem 21. Sieg im 23. Saisonspiel einen neuen Vereinsrekord auf. In der letztjährigen Titelsaison hatten die Celtics, bei denen Paul Pierce und Ray Allen mit je 22 Punkten die erfolgreichsten Werfer waren, 20 der ersten 23 Spiele gewonnen. Für den Rekordmeister war es zugleich der 13. Erfolg nacheinander.

Einen traurigen Tag erlebte derweil Cuttino Mobley von den New York Knicks. Der 33-Jährige gab wegen einer Herzerkrankung das Ende seiner Karriere bekannt. «So gerne ich weiter in der NBA gespielt hätte, nur indem ich aufhöre, kann ich mir ein längeres Leben sichern», sagte Mobley, der vor seinem Wechsel zu den Knicks für Houston, Orlando, Sacramento und die Los Angeles Clippers spielte und insgesamt 747 Mal in der NBA zum Einsatz kam.

DPA / DPA

Wissenscommunity