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NHL Icecrusher - Was machen die verletzten Stars?


Diese Woche wollen wir uns im Icecrusher vor allem dem Stand bei den vielen verletzten Superstars der Liga widmen. Werden sie rechtzeitig zum Saisonstart fit oder werden die Fans ohne Crosby, Malkin, Kane und Co. in die neue Spielzeit gehen müssen?

Im Icecrusher dieser Woche widmen wir uns den vielen Topstars der NHL, die derzeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen haben. Werden sie rechtzeitig zum Saisonstart fit oder werden die Fans ohne Sidney Crosby, Evgeni Malkin, Patrick Kane und Co. in die neue Spielzeit gehen müssen?

Evgeni Malkin auf Kurs

Anfangen wollen wir diese Woche mit Evgeni Malkin, der den Pittsburgh Penguins mit einem Kreuzbandriss seit Anfang Februar nicht mehr zur Verfügung stand. Die Reha für den russischen Center läuft bestens und Malkin wird definitiv im Sommercamp der Penguins dabei sein.

Malkin soll mit seinem Ex-Teamkollegen Sergei Gonchar hart am Comeback gearbeitet haben und deshalb für den Start bereit sein. Es gab ja sogar bereits zu den Playoffs Gerüchte, dass der 25-Jährige aufs Eis zurückkehren würde, sollten die Penguins die nächste Runde erreichen - was sie dann aber ja bekanntlich verpassten.

Malkin scheint also für die neue Saison bestens gerüstet und nach zwei eher durchwachsenen Jahren, in denen er viele Spiele durch Verletzungen verpasst hat und auch immer wieder durch Formtäler wandern musste, auch wieder bereit zu sein, an seine Leistungen aus der Saison 2008/09 anzuknüpfen, als er sowohl die Conn Smythe Trophy für den punktbesten Spieler der regulären Saison erhielt als auch Playoff-MVP wurde.

Rätselraten um Crosby

Unsicherer ist da der Stand bei Sidney Crosby. Nachdem ein kanadischer TV-Sender berichtet hatte, dass der Kapitän der Penguins bei seiner Erholung nach einer Gehirnerschütterung einen Rückschlag erlitten habe, bemühte sich sein Agent so schnell wie möglich, dies zu dementieren.

CTV News hatte berichtet, dass Crosby sein Training abgebrochen habe, nachdem Symptome seiner Gehirnerschütterung, wegen der er seit Januar pausieren musste, zurückgekehrt seien und er deshalb nicht bereit sei für das Penguins-Trainingscamp.

Pat Brisson, Crosbys Agent, versicherte aber umgehend, dass Crosby nicht mit dem Training aufgehört habe. "Er hat einfach sein Sommer-Programm den Bedürfnissen einer angemessenen Reha angepasst", zitiert espn.com Brisson. "Das Trainingscamp beginnt erst in drei Wochen. Es ist zu früh, über alle möglichen Gerüchte zu spekulieren. Sidney wird sich zu gegebener Zeit äußern." Ein hartes Dementi hört sich meiner Meinung nach anders an...

Kane plant Comeback zu Saisonbeginn

Kommen wir zum dritten verletzten Superstar auf unserer Liste: Patrick Kane von den Chicago Blackhawks. Vom Rechtsaußen gibt es wie bei Malkin gute Nachrichten. "Ich war gestern zum Check beim Arzt und die Untersuchungen liefen gut, also gute Nachrichten gestern. Ich sollte zum Start der neuen Saison bereit sein", sagte Kane dem Radiosender Fan 590 am Dienstag.

Kane hatte im vorletzten Saisonspiel einen Schlag auf das linke Handgelenk bekommen. Die Verletzung behinderte ihn so sehr, dass er sich am 19. Juli einer Operation unterziehen musste und damit seine normale Vorbereitung im Sommer nicht absolvieren konnte.

"Alles, was ich machen konnte, war alleine etwas zu skaten, aber nicht wirklich mit ganzer Ausrüstung. Ich bin mit nur einer Hand gelaufen, aber man muss skaten. Es gehört zu unserem Job, sich fit zu halten. Und das ist es, was ich mache. Normalerweise würde ich zu dieser Jahreszeit mit einigen der Sabres laufen."

Während Blackhawks-Generalmanager Stan Bowman Journalisten am Montag noch erzählte, dass Kane auf bestem Wege sei, für das Trainingscamp im September rechtzeitig fit zu werden, hat Kane selbst eher den Oktober im Hinterkopf:

"Ich will nichts überstürzen. Wir haben noch eine Menge Zeit. Mein Ziel ist es, für das erste Spiel der neuen Saison bereit zu sein. Natürlich will man im Trainingscamp dabei sein, aber viel wichtiger ist der 7. Oktober. Das ist das Datum, auf das ich hinarbeite."

Neuigkeiten aus Phoenix

Nachdem es einige Zeit keine Neuigkeiten gab, können wir heute wieder etwas aus unserer beliebten Rubrik "Neues von den Phoenix Coyotes" berichten. In der beinahe unendlichen Geschichte um den Verkauf des Wüstenteams gibt es nun ein neues Kapitel.

Nachdem der Chicagoer Geschäftsmann Michael Hulsizer im Juni sein Interesse an einem Kauf zu den Akten gelegt hatte, soll es nun zwei weitere potenzielle Interessenten für einen Kauf der Coyotes, die derzeit von der NHL geführt werden, geben, berichtet espn.com.

Die eine Gruppe soll von Greg Jamison, bis vor einem Jahr Präsident und CEO der San Jose Sharks, angeführt werden, bestätigte eine Sprecherin der Stadt Glendale, in der die Coyotes beheimatet sind. Wer der andere Interessent sei, wurde aber nicht bekannt. Bisher soll es aber noch kein offizielles Gebot geben.

Seitdem die Coyotes im Herbst 2009 Konkurs gingen, gehört das Team der NHL. Die Stadt Glendale bezahlt seitdem 25 Millionen Dollar jährlich, damit es weiter in der Stadt spielt.

Chris Drury hört auf

Ganz zum Schluss verabschieden wir noch einen großen Namen aus der NHL: Chris Drury hat sein Karriereende erklärt, nachdem er es nicht geschafft hat, bei einem Team unterzukommen.

Der frühere Kapitän der New York Rangers war nach vier enttäuschenden Jahren Ende der vergangenen Saison von seinem Team aus dem Vertrag herausgekauft worden und machte nun einen Tag vor seinem 35. Geburtstag Schluss.

Henning Schulz

sportal.de sportal

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