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NHL: Kings gewinnen sechstes Playoff-Auswärtsspiel in Folge

Mit dem sechsten Playoff-Auswärtssieg in Serie haben die Los Angeles Kings auch im Conference-Finale gegen die Phoenix Coyotes wieder einmal die Nase vorne. Dass dann auch noch ein Spieler namens King zweifach traf, könnte das erste zarte Anzeichen einer möglichen Stanley-Cup-Krönung sein.

Zwei Fehler führten zu Gegentoren, doch eigentlich musste man beim 4:2 der Los Angeles Kings bei den Phoenix Coyotes in der ersten Partie der NHL-Playoffserie im Western Conference-Final den Kaliforniern Dominanz bestätigen.

Ausgerechnet Goalie Jonathan Quick, dem die Kings einen Großteil des diesjährigen Playoff-Glücks und auch die nun sechs Auswärtssiege in Folge mitverdanken, wirkte bei den Ausgleichstreffern der Coyotes durch Derek Morris (13:26 Minuten), der einfach mal von der roten Linie abzog und Quick damit auf dem falschen Fuß erwischte, und Mikkel Boedker (38:05) nicht immer auf der Höhe. Doch Quick besann sich schnell seiner Stärken.

"Er kriegt einen rein, den er gerne ungeschehen machen würde. Damit hadert er jedoch nicht, sondern nimmt er einfach den Kopf wieder runter und macht weiter", beschrieb Mitspieler Dustin Brown gegenüber der Los Angeles Times Quicks Arbeitsweisen. "Dann verbucht er noch 25 Saves und verliert darüber auch kein Wort."

Keine Angst vor fremden Städten

Altmeister Anze Kopitar war es zu Beginn der Partie gewesen (3:53), der für das 1:0 zugunsten der Kings gesorgt hatte. Im zweiten Drittel brachte dann Rookie Dwight King sein Team wieder in Front (28:02). Nach der zweiten Pause sorgten schließlich Brown (42:11) und King mit einem Empty Netter (59:12) für klare Verhältnisse. Besonders Brown holte sich von Coach Daryl Sutter ein Sonderlob für seine letzten Auftritte ab: "Im Moment ist er einfach ein Playoffspieler", zitierte latimes.com Sutter.

Elf Scorerpunkte hat Brown bereits in den diesjährigen Playoffs und ist mit diesen beeindruckenden Statistiken nicht alleine. Nur noch ein Auswärtssieg fehlt den Kings, um den NHL-Playoffrekord für Erfolge in der Fremde zu knacken. Sollten sie auch im zweiten Spiel der Serie Coyotes-Goalie Mike Smith mit 48 Schüssen eindecken, wären die Chancen auf die Bestmarke wieder sehr gut. Um die Belange der Kings möchte sich allerdings Coyotes-Coach Dave Tippett weniger kümmern: "Ich sorge mich nicht um deren Spieler, sondern um meine. Die müssen besser werden."

sportal.de / sportal

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