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NHL: New York Rangers besiegen Ottawa Senators

Während die New York Rangers den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen haben, sind die NHL-Playoffs für die Chicago Blackhawks nach einer 0:4-Pleite gegen die Phoenix Coyotes bereits nach der ersten Runde beendet.

Als bestes Team der Eastern Conference waren die New York Rangers als haushoher Favorit gegen die Ottawa Senators in die NHL-Playoffs gegangen. Mit 2:3 in der Serie in Rückstand gingen die Rangers in das sechste Spiel und konnten mit einem 3:2-Sieg ein siebtes entscheidendes Spiel erzwingen.

Chris Neil hatte die Senators im ersten Drittel in Führung gebracht, bevor Derek Stepan, Brad Richards und Chris Kreider die Partie im zweiten Durchgang für die Rangers drehten. Star-Center Jason Spezza konnte mit einem umstrittenen Treffer 39 Sekunden vor dem Ende nur noch zum 2:3 verkürzen.

Das Tor wurde nach einem Videobeweis gegeben, Spezza sollte den Puck mit dem Schlittschuh über die Linie gedrückt haben. "Es ist unglaublich", war Rangers-Goalie Henrik Lundqvist nach dem Spiel auf espn.com trotz des Sieges außer sich.

"Es regt mich immer noch auf. Wir hatten das Spiel in der Tasche und dann bekommen sie auf einmal noch diese Chance. Jemand wollte sie zurück im Spiel haben, offensichtlich, es gibt keine andere Erklärung."

Die Senators hatten besser ins Spiel gefunden, auch aufgepusht durch die Rückkehr von Daniel Alfredsson, der nach drei Spielen Pause aufgrund einer Gehirnerschütterung wieder sein Comeback gab.

Rangers durch Senators-Führung aufgeschreckt

Doch nach der Führung gehörte das Spiel nur noch den Rangers. "Ich glaube nicht, dass wir besonders gut gespielt oder sehr hart gearbeitet haben", kritisierte Senators-Coach Paul McLean sein Team nach dem Spiel.

Spiel sieben im Madison Square Garden von New York muss nun die Entscheidung bringen. Die Bilanz dort spricht dieses Jahr für die Ottawa Senators, die im direkten Vergleich mit 4:1 Siegen führen.

Blackhawks scheitern an den Coyotes

In der Western Conference der NHL ist die erste Playoff-Runde hingegen bereits beendet. Als letztes Team qualifizierten sich die Phoenix Coyotes für die Conference Semifinals. Gegen die Chicago Blackhawks gelang im sechsten Spiel ein deutlicher 4:0-Sieg, der den 4:2-Erfolg in der Serie bedeutete.

Überragender Phoenix-Spieler war Goalie Mike Smith, der 39 Schüsse für sein erstes Playoff-Shutout abwehrte. Die Tore erzielten Oliver Ekman-Larsson, Gilbert Brule, Antoine Vernette und Kyle Chipchura. Für Phoenix war es der erste Erfolg in einer NHL-Playoff-Serie seit dem Umzug nach Phoenix 1996. Der letzte Erfolg gelang in einer Serie 1987 als Winnipeg Jets.

"Ich weiß nicht, was ich sagen soll", sagte ein enttäuschter Hawks-Kapitän Jonathan Toews. "Wir haben so hart gearbeitet, wir hatten so viele Chancen und jedesmal, wenn wir eine Chance hatten und die nicht reingegangen ist, haben wir uns gesagt: 'Macht weiter, wir werden noch eine bekommen, irgendwann wird einer reingehen." Aber es hat nicht sollen sein. Nach dem Stanley Cup-Sieg 2010 sind die Blackhawks nun zum zweiten Mal in Folge in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden.

sportal.de / sportal

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