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Noah Berge: 20-jähriger Nachwuchs-Basketballer nach Unfall halsabwärts gelähmt

Vor einigen Tagen wurde der 20-jährige Ex-Zweitliga-Spieler Noah Berge bei einem Unfall mit einer Straßenbahn schwer verletzt. Er bleibt wohl vom Hals abwärts gelähmt.

Noah Berge

Noah Berge im Trikot der Dresden Titans

Imago

Schicksalschlag für den ehemaligen Zweitliga-Basketballer Noah Berge: Der 20-Jährige bleibt nach einem Unfall mit einer Straßenbahn voraussichtlich vom Hals abwärts gelähmt. Das teilte sein ehemaliger Verein Dresden Titans mit. Wie die Polizei berichtete, lief Berge in Jena am vergangenen Donnerstag nahe des Stadions aus unbekannten Gründen auf den Gleisen. Ein 34-Jähriger Straßenbahnfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, es kam zum Zusammenprall. "Er hat mit sehr viel Glück überlebt, wird aber noch einen langen Weg vor sich haben um ins Leben zurück zu kommen", schrieb der Drittligist auf seiner Homepage.

Spendenaufruf auf "gofundme"

Die Ärzte würden aber von der Lähmung ausgehen, hieß es weiter. "Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird", erklärte der Verein. 

Berge spielte vorige Saison für die Titans, er war im August 2017 nach Dresden gewechselt. Wie der Verein "nach Absprache mit der Familie und den Nahestehenden" informierte, wurde ein Spendenaufruf "zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutti" auf "gofundme" initiiert. Aus dem Text auf dem Portal geht hervor, dass die Kampagne von Freunden ins Leben gerufen wurde. Demnach war Berge "bis gerade noch ein extrem aktiver und lebensfroher junger Mann, der gerade sein Sportstudium in Jena beginnen wollte! Jetzt liegt er im dortigen Universitätsklinikum, hat noch mehrere Operationen vor sich", heißt es. Bis Mittwochmittag waren mehr als 42.000 Euro eingegangen.  

Liebe Titans-Familie, liebe Basketballfreunde, wir möchten euch auf diesen Wege über eine sehr sehr bittere und...

Gepostet von Dresden Titans Basketball Club am Dienstag, 9. Oktober 2018

Erst im September war bekannt geworden, dass die im Juni im Training bei einem Unfall schwer verletzte 27-jährige Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel querschnittsgelähmt ist: 

Quellen: Dresden Titans, Polizei, gofundme.com

rös / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.