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Olympia: Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver

Die Entscheidung ist gefallen: Die 21. Olympischen Winterspiele finden 2010 in Vancouver statt. Die kanadische Hafenstadt am Pazifischen Ozean setzte sich gegen das südkoreanische Pyeongchang und Salzburg in Österreich durch.

Die Entscheidung ist gefallen: Die 21. Olympischen Winterspiele finden 2010 in Vancouver statt. Diese Entscheidung traf die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees am Mittwoch in Prag. Die kanadische Hafenstadt am Pazifischen Ozean setzte sich gegen das südkoreanische Pyeongchang und Salzburg in Österreich durch. Damit finden zum zweiten Mal Winterspiele in Kanada statt, nachdem Calgary 1988 Gastgeber war.

Salzburg im ersten Wahlgang ausgeschieden

Vancouver gewann im entscheidenden zweiten Wahlgang gegen Pyeongchang. Salzburg war im ersten Wahlgang ausgeschieden. Mit der Vergabe der Spiele nach Kanada sind auch die Chancen gestiegen, dass die Sommerspiele 2012 in Europa ausgetragen werden. Um diese Spiele, die das IOC 2005 vergibt, bewirbt sich auch Leipzig.

Vancouver war als Favorit in die Abstimmung der IOC- Vollversammlung gegangen, nachdem die 500 000-Einwohner-Stadt von der Prüfungskommission des IOC die besten Noten erhalten hatte. Die Kanadier wollen die Winterspiele in sieben Jahren an 13 Wettkampfstätten austragen, von denen sechs noch gebaut werden müssen. Die Spiele sollen 874 Millionen US-Dollar (760 Millionen Euro) kosten. Dazu kommen weitere 845 Millionen Dollar (735 Millionen Euro) für Infrastruktur-Maßnahmen.

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