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Radsport: Tour 2011 - Edvald Boasson Hagen gewinnt die 6. Etappe

Zwei Norweger haben die längste Etappe der diesjährigen Tour de France geprägt. Edvald Boasson Hagen konnte sich nach 226,5 Kilometern in Lisieux als Tagessieger feiern lassen. Sein Landsmann Thor Hushovd verteidigte locker sein Gelbes Trikot.

Zwei Norweger haben die längste Etappe der diesjährigen Tour de France geprägt. Edvald Boasson Hagen konnte sich nach 226,5 Kilometern in Lisieux nach einem gerade heruntergegangenen Unwetter als Tagessieger feiern lassen. Sein Landsmann Thor Hushovd verteidigte als Tagesdritter locker sein Gelbes Trikot zum vierten Mal. Der Weltmeister aus Norwegen musste nur Boasson Hagen, dessen Tour-Teilnahme wegen einer Viruserkrankung am seidenen Faden hing, und den Australier Matthew Goss an sich vorbei lassen. "Goss hat das hervorragend gemacht - wir müssen mit dem zweiten Platz zufrieden sein", sagte dessen Team-Kollege Tony Martin.

Als bester deutscher Radprofi im Gesamtklassement konnte Andreas Klöden, dessen Teamkollege Levi Leipheimer (USA) nach einem Sturz im Ziel über eine Minute verlor, seinen fünften Rang halten. Damit ist der Routinier in seinem Team im internen Ranking langsam an die Nummer eins gerückt, nachdem am Vortag der Slowene Janez Brajkovic nach einem Sturz verletzt aufgegeben hatte.

Viele Fahrer gezeichnet vom Vortag

HTC-Highroad-Teamchef Rolf Aldag lag mit seiner Einschätzung vor dem Rennen fast richtig. "Diesmal planen wir im Finale mit Goss, für Cavendish ist die letzte Steigung wahrscheinlich ein bisschen schwierig." Drei Kilometer vor dem Ziel stieg die Zielgerade für 2000 Meter an, die letzten 1000 Meter waren fast eben. In Lisieux beschwerte sich der lange Ex-Profi: "Wir haben im Finale die ganze Arbeit gemacht und Sky profitiert davon".

Nach der Sturzetappe vom Vortag waren am Start in Dinan viele Fahrer gezeichnet. Bandagen an Armen und Beinen schienen fast zum guten Ton zu gehören. Ex-Weltmeister Tom Boonen trat trotz einer leichten Gehirnerschütterung zur 6. Etappe an, Tour-Topfavorit Alberto Contador litt an Schürfwunden an Arm und Schulter. Trotzdem betrug die Ausfallquote am sechsten Tour-Tag erst vier Fahrer. 194 der 198 am Samstag gestarteten Profis standen am Start.

Cavendish muss büßen

Der geschmähte und geliebte Cavendish musste für seine enormen Anstrengungen des Vortages büßen. Zwar sicherte er sich in Vassy im Kampf um das Grüne Trikot als Schnellster des Feldes hinter fünf Ausreißern Punkte im Zwischensprint. Aber danach hatte er auf dem welligen Terrain Schwierigkeiten, auf den letzten 40 Kilometern dem hohen Tempo des Feldes zu folgen. Das war zwar nur ein Zwischentief , in den Schlussspurt konnte er aber dennoch nicht entscheidend eingreifen.

"Davon muss ich mich erst einmal ein paar Tage erholen", hatte er nach seinem ersten diesjährigen Etappensieg in Cap Fréhel erklärt. Auch Contador war im Finale nach einem Radwechsel kurz hinterher gefahren. Er schaffte aber wie Cavendish wieder den Sprung ins Feld. Auf den letzten schweren 4000 Meter war von dem Briten aus dem HTC-Team aber nichts mehr zu sehen.

Wie immer bei Flachetappen war das Rennen bei abwechselnd Regen und Sonne lange von einer Ausreißergruppe bestimmt. Wieder wagten fünf Fahrer die Flucht und fuhren dabei sogar einen Vorsprung von mehr als elf Minuten auf das Hauptfeld heraus. Doch die Sprinterteams ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und holten zuerst Lieuwe Westra 17 Kilometer und den jungen Italiener Adriano Malori 2700 Meter vor dem Ziel wieder ein.

sportal / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(