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Riss im Mast: "HSH Nordbank" gibt auf

Das Transatlantik-Rennen von Newport nach Cuxhaven hat ein weiteres Opfer gefordert. Nach der Bremer "Monsun" und der Hamburger "Anny" musste die erste Maxi-Yacht die Segel streichen.

Das Transatlantik-Rennen von Newport nach Cuxhaven hat ein weiteres Opfer gefordert. Nach der Bremer "Monsun" und der Hamburger "Anny" musste am Montag die erste Maxi-Yacht der Flotte die Segel streichen. Ein klaffender Riss im vorderen Mastbereich zwang "HSH Nordbank"-Skipper Walter Meier-Kothe , die DaimlerChrysler North Atlantik Challenge aus Sicherheitsgründen nach nur zwei Tagen auf See vorzeitig abzubrechen.

Tränen der Enttäuschung

An Bord der mitfavorisierten "HSH Nordbank" flossen nach der schweren Entscheidung zu Gunsten der Sicherheit des Teams Tränen der Enttäuschung. Die knapp 80 Fuß lange Yacht hatte zum Zeitpunkt ihrer Aufgabe vor den Rivalinnen "Uca" (Kiel) und "Zephyrus" (USA) gelegen.

Die Mannschaft wird am Dienstag in Newport zurück erwartet, von wo aus sie erst am vergangenen Sonntag im Feld der fünf Giganten gestartet war. In Newport soll eine technische Untersuchung die Gründe für den Materialbruch klären. Das nunmehr auf 60 Yachten geschrumpfte DCNAC-Feld wird weiterhin von der US-Yacht "Zaraffa" vor "Discoverer" (England) und der Kieler "Zukunft IV" angeführt.

DPA

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