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Formel 1: Start-Schummeleien: Hamilton und Co. sauer auf Sebastian Vettel

Die Saison hat gut begonnen für Sebastian Vettel. Doch nun hat er Ärger mit Fahrerkollegen aus der Formel 1. Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Co. werfen dem Heppenheimer vor, dass er beim Start in China die Regeln gebrochen hat.  

Sebastian Vettel mit Sonnenbrille in Bahrain - Er hat Ärger mit den Fahrerkollegin

Sebastian Vettel presst die Lippen zusammen. Namhafte Formel-1-Kollegen werfen ihm Schummeleien beim Start in China vor.

Sebastian Vettel hat von seinen Formel-1-Fahrerkollegen nachträglich für seinen Start beim Großen Preis von China harte Kritik einstecken müssen. Laut einem Bericht von auto-motor-und-sport.de sollen Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Felipe Massa bei der üblichen Besprechung der Piloten im Fahrerlager Vettels Verhalten moniert haben. Der Heppenheimer hatte seinen Ferrari am vergangenen Sonntag auf Startrang zwei nicht exakt in der vorgesehen Startbox platziert, sondern etwa einen Meter versetzt.

So wie er es gemacht habe, sei es richtig, hatte Vettel nach dem Rennen noch bekräftigt. Er hatte es als Zweiter hinter Mercedes-Pilot beendet. Die beiden führen vor dem dritten Saisonrennen an diesem Sonntag in der Wüste von Sakhir (17.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) die WM-Wertung nach jeweils einem Sieg und einem zweiten Rang punktgleich (43) an.

Sebastian Vettel: "Spricht nichts dagegen"

"Ich will natürlich nicht auf der Linie starten. Es gibt nichts, was dagegen spricht", hatte Vettel in China zudem erklärt. Der deutsche Ex-Weltmeister versprach sich durch seine selbst gewählte Aufstellung mehr Grip der Reifen beim Start. Allerdings war Rennleiter Charlie Whiting in Shanghai kurz vor einem Startabbruch, wie das Fachmagazin weiter berichtete. Vettel hätte danach aus der Boxengasse den zweiten Saisonlauf der Formel-1-Weltmeisterschaft in Angriff nehmen müssen. Dazu kam es dann doch nicht.

Für Hamilton und Co. ist die Angelegenheit damit aber nicht erledigt. Sie kritisierten auch die Rennleitung. In den für unangenehmen 22 Minuten dauernden Fahrerbriefing fragten sie Whiting, warum der Deutsche nicht bestraft worden sei, und ob denn von nun jeder sein Wagen aufstellen könne wie er wolle. Das verneinte Whiting natürlich, und hatte zudem eine Frage an die Piloten: "Wollt Ihr wirklich, dass wir euch auf den Zentimeter genau vorschreiben, wo ihr zu stehen habt? Dann hätte es in China zehn Fahrer erwischt."

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