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SPENDENAFFÄRE: Spendenaffäre um Lothar

Lothar Matthäus droht Ärger. Angeblich hat der deutsche Fußball- Rekordnationalspieler insgesamt 600.000 Mark zugesagte Spenden für fünf gemeinnützigen Einrichtungen noch nicht bezahlt.

Lothar Matthäus droht Ärger. Nach Informationen der »Welt am Sonntag« hat der deutsche Fußball- Rekordnationalspieler anlässlich seines Abschiedsspiels mit dem FC Bayern München gegen die deutsche Nationalelf am 26. Mai 2000 fünf gemeinnützigen Einrichtungen insgesamt 600.000 Mark zugesagt.

Obwohl Matthäus, der die Organisation der Partie weitgehend dem FC Bayern übertrug, laut Bayern-Geschäftsführer Karl Hopfner die Netto- Einnahme von etwa einer Million Mark (rund 510.000 Euro) längst überwiesen bekam, sollen weder die Aktion »Keine Macht den Drogen« noch die SOS-Kinderdörfer, die DFB-Mexikohilfe für Waisenkinder und die Münchner Landesschule für Körperbehinderte die zugesagten Summen zwischen 50.000 und 200.000 Mark bisher erhalten haben.

Lediglich »Help me!«, das Thailand-Projekt für in Not geratene Kinder seines früheren Bayern-Teamkollegen Stefan Effenberg, soll die versprochenen 50.000 Mark erhalten haben. Matthäus wehrte sich gegenüber »Welt am Sonntag« gegen den Vorwurf, Spenden-Versprechen nicht eingehalten zu haben. Im Gegenteil: Er habe gespendet, allerdings anonym. »Ich werde die Namen der Begünstigten nicht nennen. Das ist meine Privatsache«, teilte Matthäus dazu weiter mit.

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