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Tennis Görges, Kohlschreiber und Barthel in dritter Runde


Verletzungsprobleme beeinflussten die Ergebnisse der zweiten Runde der Australian Open. Während Beck gegen Federer zurückziehen musste, profitierten Görges und Kohlschreiber von der Aufgabe ihrer Gegner. Gesund und weiter ist Barthel, gesund und raus ist Oldie Haas.

Während Andreas Beck sein Match gegen Roger Federer absagen musste und kampflos ausschied, zog Julia Görges dank der verletzungsbedingten Aufgabe von Eleni Dniilidou genauso in die dritte Runde ein wie Philipp Kohlschreiber, dessen Gegner ebenfalls das Handtuch schmeißen musste.

Keine Ermüdungserscheinungen zeigten derweil Mona Barthel, die gegen Petra Cetkovska ihre beeindruckende Serie auf nunmehr zehn Siege in Folge verbesserte, und Rafael Nadal, der Tommy Haas in drei Sätzen aus dem Turnier warf. Der Oldie hatte Nadal beim 4:6, 3:6, 4:6 allerdings phasenweise einen großen Kampf geliefert.

Haas unterliegt Nadal

Bei seinem möglicherweise letzten Auftritt in der Rod Laver-Arena zeigte Haas, dass er trotz seiner mittlerweile 33 Jahre nichts verlernt hat. "Er hat sehr gut gespielt, war aggressiv, hatte gute zweite Aufschläge, die zum Teil sehr schwer zu lesen waren“, lobte Nadal auf der Pressekonferenz. Allerdings hatte Haas trotz eines Breaks zu Beginn des dritten Satzes letztlich keine Chance, denn der Spanier war immer, wenn er gefordert wurde, zur Stelle.

Beck zieht gegen Federer zurück

Eine falsche Bewegung beim Aufwärmen am Morgen hatte den Traum von Beck, auf dem zweitgrößten Platz der Anlage von Melbourne gegen Federer antreten zu dürfen jäh beendet. "Ich habe am Morgen trainiert und dabei wohl einen falschen Schritt gemacht. Das Problem liegt im unteren Rücken und dann macht es natürlich keinen Sinn zu spielen, schon gar nicht gegen Roger“, erklärte ein trauriger Beck auf der Pressekonferenz seinen Rückzug.

Der Schweizer durfte kampflos in die dritte Runde einziehen und ließ Beck zurück, der aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte. "Natürlich bin ich traurig. Ich wollte raus auf diesen tollen Court gehen und vor dem Publikum spielen“, erklärte er.

Görges und Kohlschreiber profitieren von Abbrüchen

Spielen durften dagegen Görges und Kohlschreiber, wenn auch nur kurz. Görges führte bereits 6:2, 2:0, als Gegnerin Daniilidou nach 45 Minuten aufgeben musste, Kohlschreibers Arbeitstag war nach gutem druckvollem Spiel nach 50 Minuten und bei einer deutlichen 6:0, 4:0-Führung beendet, nachdem die Fußverletzung von Pere Riba ein Weiterspielen des Spaniers unmöglich gemacht hatte.

Die Reaktionen der beiden Deutschen fielen fast gleichlautend aus. "So will man wirklich nicht gewinnen“, twitterte Görges und Kohlschreiber, der in der letzten Saison nur ein einziges Grand Slam-Match gewonnen hatte, erklärte laut augsburger-allgemeine.de: "Natürlich möchte man nie auf diese Art und Weise gewinnen. Trotzdem bin ich sehr glücklich, wieder einmal in der dritten Runde zu sein.“

Barthel siegt weiter

Dort steht erstmalig auch Mona Barthel, die am letzten Wochenende in Hobart ihr erstes WTA-Turnier gewonnen hatte. Die 21-Jährige setzte sich mit 7:5, 6:3 gegen die Tschechin Petra Cetkovska durch. Gerade einmal 81 Minuten brauchte Barthel, ehe sie gleich ihren ersten Matchball verwandelte.

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