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Tennis Spanien und Argentinien legen vor


Mit ihren jeweiligen 2:0-Führungen haben sich Spanien und Argentinien nach den ersten beiden Einzeln eine hervorragende Ausgangsposition für den Finaleinzug im Davis Cup gesichert. Titelverteidiger Serbien litt unter anderem unter der kurzfristigen Absage von Novak Djokovic.

Spanien und Argentinien haben die halbe Miete für den Finaleinzug im Davis Cup bereits eingefahren. Während Rafael Nadal die Iberer anführte, mussten die Serben gegen Argentinien auf Novak Djokovic verzichten. Die Nummer eins der Welt nahm sich eine Auszeit wegen einer Rückenverletzung.

Sein Ersatz Troicki mühe sich zwar redlich, stand gegen David Nalbandian beim 4:6, 6:4, 2:6, 3:6 am Ende trotz der frenetischen Unterstützung der serbischen Anhänger aber auf verlorenem Posten. Völlig chancenlos war danach Janko Tipsarevic gegen Juan del Potro. Der Argentinier gewann in 2:31 Stunden mit 7:5, 6:3, 6:4 und ließ die serbischen Fans verstummen, deren Hoffnungen nun darauf liegen, dass Djokovic doch noch zum Einsatz kommt und helfen kann, das Ruder herumzureißen. Auch vor einem Jahr hatte Djokovic im Halbfinale gegen Tschechien die erste Partie ausgelassen.

Nadal bringt Spanien auf Kurs

Angeführt von Superstar Rafael Nadal nahmen die Spanier dagegen Kurs in Richtung Endspiel. Nadal und David Ferrer gewannen ihre beiden Einzel in Cordoba gegen Frankreich souverän und sorgten damit für eine beruhigende 2:0-Führung der Iberer.

Nadal war der Kräfteverschleiß der vergangenen Wochen beim klaren 6:3, 6:0, 6:1 gegen Richard Gasquet nicht anzumerken. "Ich habe gut aufgeschlagen, vor allem in den ersten beiden Sätzen. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben", sagte Nadal nach seiner Sandplatz-Demonstration.

Wenig später versetzte Ferrer die spanischen Fans endgültig in Partylaune. Die Nummer fünf der Welt benötigte gerade einmal 2:08 Stunden, um Gilles Simon mit 6:1, 6:4, 6:1 in die Schranken zu weisen. Für die Spanier wäre es das sechste Finale seit 2000.

Federer gelingt der Ausgleich

In der Relegationsrunde darf die Schweiz dank Roger Federer weiter auf eine Rückkehr in die Weltgruppe hoffen. Die Nummer drei der Tennis-Welt besiegte am Freitag in Sydney im Topduell des Aufstiegsspiel den Australier Lleyton Hewitt mit 5:7, 7:6 (7:5), 6:2, 6:3 und schaffte damit den 1:1-Ausgleich. Zuvor hatte die neue australische Tennis-Hoffnung Bernard Tomic seine Auftaktpartie gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka mit 4:6 6:4 6:3 6:3 gewonnen.

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