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Tour de France: Kohl weiter hauchdünn hinter Schleck

Cyril Dessel hat die 16. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Franzose setzte sich beim Ritt über das "Dach der Tour", den 2802 Meter hohen Cime de la Bonette-Restefond, vor Sandy Casar und David Arroyo durch. In der Gesamtwertung liegt Frank Schleck nur noch hauchdünn vor Bernhard Kohl.

Einen Tag vor der Königsetappe nach L’Alpe d’Huez hat Frank Schleck seine Spitzenposition auf der vorletzten Hochgebirgs-Etappe der Tour de France mühelos verteidigt. Der 28-jährige Luxemburger geht weiter mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl auf die vorentscheidende Etappe in die 1850 Meter hohe Skistation, in der Tour-Geschichte geschrieben wurde.

Im Ziel der 16. Etappe in Jausiers taten sich die Favoriten am Dienstag nicht weh und verteidigten - bis auf den Amerikaner Christian Vandevelde - ihr Terrain im Gesamtklassement. Den Tagessieg nach 157 Kilometern sicherte sich der Franzose Cyril Dessel, der vor seinem Landsmann Sandy Casar und dem Spanier José Arroyo den rasenden Spurt einer vierköpfigen Spitzengruppe in der Abfahrt vom Col de la Bonnette gewann.

Falsche Renn-Einteilung

Stefan Schumacher, der im ersten Drittel der Strecke attackiert hatte und über 70 Kilometer als Solist unterwegs war, fuhr auf Rang acht. Kurz vor dem letzten Gipfel musste er etwas abreißen lassen, konnte den Schnellsten an der Spitze nicht mehr folgen und verlor auf Dessel noch 1:03 Minuten. Auf der gefährlichen Abfahrt vom 2802 Meter hohen Bonnette, dem "Dach" der diesjährigen Tour, stürzte der Südafrikaner John-Lee Augustyn 20 bis 30 Meter tief einen Abhang hinab. Er konnte seine Fahrt aber fortsetzen, nachdem er auf der Geröllpiste zur Rennstrecke auf allen Vieren hochgekraxelt war, und ein Ersatzrad erhielt.

"Ich hätte auf die Verfolger warten müssen, dann hätte es am Ende bei mir mit der Kraft wahrscheinlich besser ausgesehen", sagte Schumacher. "Heute war ich bergauf schon am Limit, aber dennoch hat es super geklappt", meinte Kohl, der zufrieden war, dass der Amerikaner Vandevelde und der Russe Denis Mentschow Zeit verloren.

Schumacher schafft es nicht

Die Hälfte der Etappe gehörte Schumacher. Der WM-Dritte aus Nürtingen, der das Tour-Zeitfahren in Cholet gewonnen hatte und zu Tour-Beginn zwei Tage in Gelb gefahren war, hatte sich einen Tag nach seinem 27. Geburtstag beim Aufstieg zum Col de la Lombarde aus einer Spitzengruppe gelöst. Auf dem Gipfel (85 Kilometer vor dem Ziel) hatte er einen Vorsprung von 9:14 Minuten auf das Feld mit dem Träger des Gelben Trikots und Kohl herausgefahren. In der Abfahrt riskierte Schumacher viel und baute seinen Vorsprung auf zwölf Minuten aus.

Der Traum vom Tagessieg war aber erwartungsgemäß auf den letzten Kilometern des Anstiegs auf den höchsten aller Tour-Berge, den Col de la Bonnette, ausgeträumt. Die neun schnellsten Fahrer einer ursprünglich 28 Verfolger starken Gruppe holten ihn drei Kilometer vor dem Gipfel ein. Sie nahmen die 23,5 Kilometer lange Abfahrt ins 600 Meter tiefer liegende Etappenziel Jausiers in Angriff und machten den Tagessieger unter sich aus. Dahinter hatten sich die Favoriten - allerdings ohne den bisher Fünftplatzierten Vandevelde - formiert. Den Gipfel passierten sie mit 2:11 Minuten Rückstand auf Schumacher und Co. und hatten mit der Entscheidung an diesem Tag nichts mehr zu tun.

Wer ist Kohl?

Kohl hat mit seinem anhaltenden, unerwarteten Höhenflug auch Rekordsieger Lance Armstrong verblüfft. "Um ehrlich zu sein, bin ich von Kohl überrascht worden. Ich hatte vor dem Rennen von diesem Kerl einfach noch nie etwas gehört. Wer ist er?", sagte Armstrong dem Internetportal "cyclingnews".

Der Amerikaner hat zwischen 1999 und 2005 die Frankreich-Rundfahrt siebenmal in Serie gewonnen. In diesem Jahr verfolgt er die Tour von Chicago aus als TV-Zuschauer. Trotz der starken Vorstellungen des Österreichers bleibt für Armstrong Cadel Evans erster Anwärter auf den Gesamtsieg. "Er ist meiner Meinung nach immer noch der Favorit", sagte der langjährige Rivale von Jan Ullrich.

DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(